Bethesda-Heim wird neu gebaut
7,6 Millionen Euro werden bis 2014 in das Altenpflegeheim in der Spittaler Lagerstraße investiert.
Eine bewegte Geschichte hat das Alten- und Pflegeheim "Bethesda" in Spittal hinter sich. Das dreigeschoßige Gebäude stammt aus dem Jahre 1957. Damals wurde dort vom evangelischen Weltkirchenrat eine Lehrwerkstatt für Flüchtlingsbuben eingerichtet. Jetzt wird dieses Gebäude bis zum Sommer 2014 mit einer Investition von 7,6 Millionen Euro durch einen völligen Neubau ersetzt. Pfarrer Hubert Stotter, Rektor der Diakonie de La Tour: "Seit genau 20 Jahren ist dieses Haus ein Alten- und Pflegeheim. Zu diesem Jubiläum gibt es am 25. Mai ein Gartenfest, bei welchem wir den Spatenstich für den Neubau feiern werden."
Im angrenzenden Areal des bestehenden Heimes wird der ebenfalls dreigeschoßige Neubau, den Architekt Dietger Wissounig aus Graz geplant hat, in zwei Etappen errichtet. Im Sommer 2013 wird die erste Baustufe fertiggestellt sein. Ab Sommer 2014 werden 85 Menschen im Alter gepflegt und betreut.
Fachschule für Frauen
Zurück zur Geschichte: Der Lehrwerkstätte folgte 1967, dem Jahr der Übernahme durch die Diakonie de La Tour in Treffen, die Haushaltungsschule, die als "Fachschule für wirtschaftliche Frauenberufe" bis 1989 Bestand hatte. Von 1976 bis 1990 wurden auch Kinder mit Beeinträchtigungen betreut, seit 1992 ist das Haus ein Alten- und Pflegeheim.
Rektor Stotter ist stolz auf die Geschichte des Hauses: "Die Leute haben immer gemerkt, dass in den alten Gemäuern ein junges Herz schlägt. Die Nachfrage war immer größer als der vorhandene Platz." Die Heimleitung hat Diakonisse Friedgard Tödtmann inne, die laut Stotter "mit ihrem Team das ,junge Herz'auch in das neue Haus mitnehmen wird".














