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    Zuletzt aktualisiert: 11.05.2012 um 07:57 UhrKommentare

    Lieserschlucht: Kein Radweg in Sicht

    Angekündigte Sitzung zur Lösung des Problems "Trasse für Radweg durch Lieserschlucht" entpuppte sich als Gespräch um die Errichtung eines Traktorweges zur Holzbringung.

    Die Lösung für einen sicheren Radweg durch die Lieserschlucht zwischen Spittal und Seeboden bleibt weiter offen

    Foto © StöflinDie Lösung für einen sicheren Radweg durch die Lieserschlucht zwischen Spittal und Seeboden bleibt weiter offen

    Alle Varianten für den Bau eines Radweges durch die Lieserschlucht von Seeboden bis Spittal wurden entweder negativ begutachtet oder waren nicht finanzierbar. Die betroffenen Gemeinden bemühen sich seit Jahren, eine naturnahe Lösung wie am Südufer des Millstätter Sees für den Lückenschluss dieser wichtigen Radwegverbindung zu finden. Am 9. Mai gibt es deshalb eine neuerliche Sitzung, zu der Landeshauptmann, Bezirkshauptmann, Landesgeologe, Bürgermeister und Bringungsgemeinschaft geladen sind." Dies war in der Aussendung von Martin Hipp, dem Sprecher der Rad-Gemeinden am Millstätter See und Bürgermeister von Radenthein zu lesen.

    Jetzt stellte sich heraus, dass zu dieser Sitzung die Bringungsgemeinschaft der Waldeigentümer mit Obmann Peter Neuwirth (Stadtrat in Spittal) geladen hatte. Man wollte über das von ihr eingebrachte Projekt "Errichtung Traktorweg am Liesersteig" verhandeln. "Wir brauchen einen Weg für die Holzbewirtschaftung. Jetzt benötigen wir für diesen drei Meter breiten Traktorweg noch ein Gespräch mit dem Geologen vor Ort. Ich habe ihn schon eingeladen", erklärt Neuwirth. Hingegen sagt Bezirkshauptmann Klaus Brandner klar: "Einen Forstweg wird es geben müssen, nur am Liesersteig nicht - das wissen wir aus den Untersuchungen von 2011." Vom Radweg habe man kaum gesprochen. Laut Hipp hätten Wegbauer erklärt, dass ein Traktorweg machbar sei: "Wir wollen nun den letzten Versuch einer naturnahen Lösung starten, obwohl die Geologie kaum auf unserer Seite steht."

    Nichts vom Termin hat Landeshauptmann Gerhard Dörfler gewusst. Er sagt: "Die Geologie sagt ganz klar, dass am Liesersteig keine Trasse möglich ist. Wann werden diese Leute das endlich begreifen? Ein Radweg, der übrigens höchste Priorität hat, ist nur an der Bundesstraße machbar!"

    HELMUT STÖFLIN

    Kommentar

    HELMUT STÖFLINAußer Tritt von HELMUT STÖFLIN

    FAKTEN

    Beginn. Die unendliche Geschichte eines Radweges durch die Lieserschlucht begann zur Jahrtausendwende, im Rahmen der Vorstellung "Familienregion Oberkärnten".

    Projektstart. 2002 wurde der Regionalverband Nockregion mit der Umsetzung des Rad- und Wanderweges Millstätter See beauftragt. Ziel war sowohl die Anbindung zum Drauradweg R1 als auch die lückenlose Erschließung rund um den Millstätter See. Ab 2007 konnte der Radweg um den Millstätter See lückenlos befahren werden.

    Kosten. Die Schätzung für das Projekt Radweg Lieserschlucht liegt bei 6,5 Millionen Euro, der Fördersatz beläuft sich auf 35 Prozent. Eigenmittel bringen Ferndorf, Millstatt, Radenthein, Seeboden und Spittal ein.

    Streit. Seit Jahren ringt man um eine von mehreren ins Spiel gebrachten Varianten für die Verbindung durch die Schlucht.

    Korrektur. Weil die Geologie sich gegen einen Radweg im Bereich des Liesersteiges ausspricht, forciert das Land einen Radweg entlang der B 99 auf "Auskragplatten".

    Kosten neu. Dieses Projekt soll drei Millionen Euro nicht überschreiten. Da es Fördermittel vom "Klimaschutz" geben dürfte, könnte der Kostenanteil der Kommunen niedriger ausfallen.

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