Post hat neue Partner gefunden
Neue Postpartner im Bezirk: Einen beherbergt die "Billa"-Filiale in Bad Kleinkirchheim, der zweite öffnet in Greifenburg seine Pforten.

Foto © Pirker"Billa"-Mitarbeiterin Claudia Wolf betreut die neue Postpartner-Stelle in der Billa-Filiale in Bad Kleinkirchheim
Premiere als Postpartner feierte die Lebensmittelkette "Billa" in Bad Kleinkirchheim. Es ist österreichweit der erste Standort, an dem "Billa" eine Postpartnerschaft eingegangen ist. "Wir möchten unseren Kunden einen Zusatzservice bieten, wonach beim Einkaufen auch gleich Postgeschäfte abgewickelt werden können", sagt Rewe-Sprecherin Karin Nakhai, die auf eine durchwegs positive Kundenresonanz verweist. "Resümee zum Erfolg der Postpartnerschaft kann aber noch keines gezogen werden, weil wir den Service erst seit Kurzem anbieten", schildert Nakhai.
Stefan Fuchs, Pressesprecher der Post AG, lobt den neuen Partner, einer von 1300 in Österreich: "Der Schalter in der ,Billa'-Filiale ist schön geworden und die Mitarbeiterinnen sind sehr bemüht."
Alfons Pirker aus Greifenburg hat sich ebenfalls entschlossen, Postpartner zu werden. Eröffnet wir die neue Poststelle morgen, Donnerstag, um 8 Uhr im Erdgeschoß des Gemeindeamtes. Dord befindet sich auch Pirkers Bilderwerkstatt und Werbegrafikstudio.
Vor zehn Jahren begann sich das Postpartnersystem durchzusetzen. Gasthäuser, Nahversorger, Tankstellen, Gemeinden, aber auch Reiseveranstalter oder Tourismusbüros übernahmen Postgeschäfte, nachdem eigenbetriebene Postfilialen aufgrund schlechter Bilanzen schließen mussten. "Es braucht ein Jahr, bis sich ein Postpartner das Vertrauen erarbeitet hat, aber dann ist die Kundenzufriedenheit genauso hoch wie mit dem vorherigen Postamt", schildert Fuchs.
Kritik von Postpartnern
Viele Postpartner kritisieren, dass der hohe Arbeitseinsatz in keiner Relation zum Gewinn stehen würde. "Wir sagen allen Postpartnern, dass es sich um einen Zusatzverdienst handelt, der pro Jahr zwischen 15.000 und 18.000 Euro liegt. Ein Gewinn ergibt sich auch durch die Steigerung der Kundenfrequenz im eigentlichen Geschäftsfeld des Postpartners", sagt Fuchs.














