Familienforum setzt Zeichen gegen Gewalt
Verein FamiliJa, Polizei und das Oberkärntner Frauenhaus luden zu "Gewalt in der Familie".
In Kooperation mit der Polizeiinspektion Obervellach unter Kommandant Gert Grabmeier und dem Oberkärntner Frauenhaus informierte das Familienforum Mölltal über Gewalt in der Familie, die rechtlichen Möglichkeiten sich zu schützen und präventive Maßnahmen. Gewalt reicht von physischer bis psychischer, sexueller, sozialer oder ökonomischer Gewalt.
90 Prozent der von häuslicher Gewalt betroffenen Menschen sind Frauen. Erst seit 1997 bietet das Gewaltschutzgesetz der Polizei die Möglichkeit, gegen Übergriffe konsequent einzuschreiten und die Opfer zu schützen. Beamte haben die Möglichkeit, Gewalttätige wegzuweisen und für zwei Wochen ein Betretungsverbot auszusprechen. "Das gilt auch dann, wenn der Täter der Besitzer der Wohnung ist", informierte Kriminalbeamter Rainer Tripolt.
In Kärnten kommt es fast täglich zu einer Wegweisung, im Bezirk Spittal passiert es wöchentlich, dass meist Frauen durch diese Maßnahme geschützt werden müssen. Gudrun Näher, Leiterin des Oberkärntner Frauenhauses, schilderte, dass alle Frauen, die Gewalt erfahren, Zuflucht im Frauenhaus finden. "Üben wir uns in Aufmerksamkeit und arbeiten wir zusammen an einem guten Miteinander", betonte Elisabeth Sagerschnig, Geschäftsführerin von FamiliJa.














