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    Zuletzt aktualisiert: 23.01.2012 um 22:37 UhrKommentare

    Im Rampenlicht fühlt sich Schwarz noch nicht wohl

    Der 16-jährige Radentheiner Marco Schwarz gewann vergangene Woche in Innsbruck die Super-Kombination, den RTL und im Teambewerb. Nach dem Ende der Jugendspiele ist er wärmstens empfangen worden.

    Marco Schwarz

    Foto © GEPAMarco Schwarz

    Er wirkt fast schüchtern, als er sich mit dem Medienrummel konfrontiert sieht. "Ich bin so etwas ja überhaupt nicht gewohnt, aber es ist schon sehr toll, das genießen zu dürfen", erinnert sich der dreifache Goldmedaillen-Gewinner der Jugendspiele von Innsbruck am Montag in Kleinkirchheim. "Eigentlich fahre ich am liebsten Slalom und Super-G, in diesen Spezialbewerben bin ich ausgeschieden, daher hab ich mir gedacht, ich gewinne einfach die Kombination", lächelt der Schüler der Schihandelsschule in Schladming verschmitzt. "Es ist schon sehr speziell, wenn für dich die Bundeshymne gespielt und die österreichische Fahne gehisst wird. Die Olympischen Jugendspiele kann man mit FIS-Rennen nicht vergleichen. Alleine die Atmosphäre im olympischen Dorf ist sehr beeindruckend," schwärmt Marco Schwarz.

    Bei allen Glückwünschen und Lobeshymnen vergisst der Olympionike aber nicht zu erwähnen, wem er diese Erfolge zu verdanken hat. "Ohne die Unterstützung der Eltern wäre das nicht möglich. Auch meine Betreuer Alfred Hopfgartner, Kurt Messner und Werner Franz (Anm. ehemaliger Weltcup-Abfahrer) sind immer für mich da!" Von Beginn der jungen Karriere mit dabei ist Trainer Alfred Hopfgartner. "Der Marco ist schon ein wilder Hund. Seine Schispitzen zeigen immer Richtung Tal. Sein Talent und sein Siegeswille sind die besten Voraussetzungen für weitere Erfolge. Bei solchen Siegen, wie den drei Goldenen, ist man als Trainer besonders stolz", strahlt Hopfgartner.

    Seit Montag gesellen sich noch weitere Unterstützer hinzu. Wie bei den ÖSV-Profis bekommt Marco Schwarz mit "Bad Kleinkirchheim" einen Kopfsponsor. Vor einer überwältigenden Kulisse von etwa 350 Fans überraschte ihn Bürgermeister Matthias Krenn damit. Trotz der Feierlichkeiten ist Marco Schwarz schon auf neue Ziele fokussiert. "Ich möchte in den ÖSV-Kader und bei Europacup-Rennen starten. Hier bedarf es aber noch harter Arbeit," so Schwarz. Zum Ausruhen bleibt dem 16-Jährigen keine Zeit. Am Dienstag geht es für ihn zum "Night-Race" nach Schladming. Wenn alles klappt, darf Marco Schwarz bereits kommendes Wochenende in Zauchensee Europacup-Luft schnuppern.

    MARTIN QUENDLER

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