Zu dritt im Kampf um ein "Radl"
Im VIP-Zelt in Bad Kleinkirchheim wurden Pläne für den Kampf von drei Bundesländern um den Schi-Weltcup geschmiedet. Bischof Alois Schwarz erwies sich als Helfer für die ÖSV-Damen.
Quelle © Kleine Zeitung DIGITAL Schi-"Kaiser": "Dirndln fahren auf Klammer ab!"
Ein VIP-Klub ist im Allgemeinem zum Genießen von Speis und Trank sowie Smalltalk gedacht. Doch das galt nicht für alle, die eine VIP-Karte umgehängt hatten. In einer lauschigen Ecke wurde über die Zukunft des Schi-Weltcups in drei Bundesländern geplaudert. Es trafen sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Tourismusreferent Josef Martinz, Kleinkirchheims Bürgermeister Matthias Krenn, Salzburgs Schi-Präsident Bartl Gensbichler und LSVK-Boss Willi Liberda zu einer Geheimkonferenz. Am Ende des Gesprächs stand fest: Salzburg und Kärnten kämpfen gemeinsam um ein Weltcup-Radl für Damen-Speedrennen. Gensbichler will noch Tirols Schi-Chef Werner Margreiter ins Boot holen, "um mehr Kraft zu demonstrieren". "Alle drei Länder wollen alle drei Jahre Speedbewerbe austragen. Mit Altenmarkt-Zauchensee in Salzburg und Kleinkirchheim stehen zwei Orte fest. Dazu soll Tirol einen stellen. Mit dem Vorschlag gehen wir dann zu ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel", verrieten die Gesprächsteilnehmer.
Schröcksnadel stellte klar: "So einfach geht das nicht. Kärnten braucht aber ein Rennen, denn Kleinkirchheim leistete tolle Arbeit." Nach der Antwort musste sich der Tiroler, der sich nach einem Achillessehnenriss nur auf Krücken fortbewegen kann, eine Breitseite von Fritz Strobl einstecken: "Es ist besser, der Präsident verletzt sich als die Aktiven." Schröcknadels Konter: "Beim nächsten gemeinsamen Fischen werfe ich ihn ins Wasser."
Als sehr hilfreich für die ÖSV-Damen stellte sich Bischof Alois Schwarz heraus. Vor der Abfahrt und dem Super-G versprach er im VIP-Zelt seine Kontakte nach oben zu nützen, um Lizz Görgl, Anna Fenninger & Co. zu helfen. Es nützte an beiden Tagen. Dazu erwies sich seine Exzellenz als Kenner der "Kärnten - Franz Klammer"Strecke: "Ich bin sie hinauf gegangen und herunter gefahren."
Da staunten Zettel-Manager Valentin Hobel, die Fußball-Trainer Peter Hrstic und Dieter Thuller, Ex-Formel-1-Pilot Patrick Friesacher, Fliesen-Zampano Harry Nessl, ÖSV-Vize-Präsident Anton Leikam über die Leistungen des Kirchenmanns. Mit einer Stärkung am Do & Co-Buffet holten sich SP-Klubchef Reinhard Rohr, FPK-Chef Uwe Scheuch, kelag-Vorstand Harald Kogler, "Mister Musi" Arnulf Prasch, Kärnten-Werber Christian Kresse, ORF-Kärnten-Direktorin Karin Bernhard und Raiffeisen-Versicherung-General Klaus Pekarek jene Kraft, um den Damen von der Tribüne aus zuzujubeln. Einzig Geox-General Mario Moretti-Polegatto hatte nicht viel zu jubeln. Die beste Landsfrau des Italieners war Daniela Merighetti als 13.
















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