Strittige Nachfolge des BRG-Direktors in Spittal
"Im Spittaler Bundesrealgymnasium (BRG) herrscht Wirbel um den neuen provisorischen Leiter", kritisierte Rudolf Altersberger, Vize-Landesschulratspräsident (SPÖ).

Foto © PirkerVizepräsident Rudolf Altersberger
"Im Spittaler Bundesrealgymnasium (BRG) herrscht Wirbel um den neuen provisorischen Leiter", kritisierte Rudolf Altersberger, Vize-Landesschulratspräsident (SPÖ). "Der erfahrene Pädagoge Horst Rittchen wäre der von den Kollegen akzeptierte Nachfolger gewesen, stattdessen hat man sich für den jungen Kollegen Norbert Santner, der gewerkschaftlich gut organisiert ist und der ÖVP angehört, entschieden. Rittchen wurde der Leiterposten im Sommer versprochen, nun hat man ihn auf dem Altar der Parteipolitik geopfert", bedauert Altersberger.
Wie berichtet, verabschiedete sich Direktor Wolfgang Steinhäußer am Donnerstag in den Ruhestand. Die provisorische Leitung übernimmt der bisherige Administrator Norbert Santner. Landesschulratspräsident und Landtagsabgeordneter Walter Ebner (FPK) weist Altersbergers Kritik entschieden zurück: "Ich habe in mehreren Gesprächen signalisiert bekommen, dass Norbert Santner der geeignete Kandidat ist. Der Fachausschuss, das ist die oberste Instanz der Personalvertreter, hat ihn einstimmig befürwortet." Erst nach dieser Entscheidung hat sich Rittchen, laut Ebner, an ihn gewandt und ihm mitgeteilt, dass auch er an dem Posten interessiert sei. Da war es scheinbar schon zu spät. Die Ausschreibung der Leiterstelle wird vorbereitet, sodass der neue Direktor zu Beginn des Schuljahres 2012/13 bestellt werden kann.
Rittchen, der betont, er sei parteifrei, teilte seine Kritik an der Vorgangsweise im Rahmen einer Konferenz den Kollegen mit. Gegenüber der Kleinen Zeitung wollte er sich zur strittigen Besetzung nicht äußern.













