"Die Erhöhung ist äußerst unsozial"
Neuer Friedhofserhaltungsbeitrag regt auf.
RADENTHEIN. Die jüngst vom Stadtrat mit Bürgermeister Martin Hipp (SPÖ) einstimmig genehmigte Erhöhung des Friedhofserhaltungsbeitrages um fast 300 Prozent - wir berichteten in der Freitagausgabe - sorgte für viel Aufsehen.
Von einigen anderen Gemeinden erhielt Radenthein für diese Gebührenerhöhung von 17 auf 49 Euro das Prädikat "Rekorderhöhungsgemeinde". Der ehemalige Bürgermeister Franz Buchacher (SPÖ) bezeichnet die Erhöhung als "unsozial, auch weil der Abgang viel geringer ist, als offiziell mitgeteilt wird". Zudem erfolgte 1995 die Einführung der Gebühr nicht in seiner Amtszeit, wie wir mitgeteilt bekamen. "Die Gebühr wurde unter Bürgermeisterin Christina Herbrich (ÖVP) eingeführt. damals war ich Vizebürgermeister. Ich war erst ab 1997 Bürgermeister", korrigiert Buchacher.













