Gefährliche Hinweistafeln beim Lutz
Einige Kunden stießen sich an Tafeln auf dem Lutz-Parkplatz in Spittal den Kopf oder verletzten sich. Laut Lutz entsprechen die Schilder den Vorschriften. Gebietsleiter Helmuth Hörnler bedauert die Vorfälle.

Foto © KLZ/Pirker
Mehrere Kunden sind bisher in zwei Hinweistafeln am Parkplatz des Einrichtungshauses XXXLutz in Spittal gerannt und haben sich zum Teil schwer verletzt. Der jüngste Fall ist eine 71-jährige Spittalerin, die Anfang September in die Tafel rannte, stürzte und sich einen Wirbelbruch zugezogen hatte. Nach zehntägigem Krankenhausaufenthalt und längerer Erholungsphase ist sie nun in der Lage, eine Therapie zu beginnen.
Absperrkette
Die Nachbarin der Spittalerin ging am Tag nach dem Unfall zur Lutz-Geschäftsleitung und wollte darauf aufmerksam machen, dass die Tafel ein Sicherheitsrisiko darstellt. Sie bekam die lapidare Antwort, dass die Kunden ihre Augen besser aufmachen sollten. Der Spittaler Geschäftsführer ist krank und war nicht erreichbar. Helmuth Hörnler, Lutz-Gebietsleiter von Kärnten, kennt den Vorfall: "Wir bedauern, dass sich die Kundin verletzt hat, kennen aber bis heute nicht ihren Namen und konnten uns daher auch nicht weiter um sie bemühen."
Als erste Maßnahme wurde eine rot-weiß-rote Kette vor die Tafel gehängt, sodass man nicht mehr unten durchlaufen kann. Rechtlich entsprechen die Tafeln den Vorschriften und alle Lutz-Filialen in Österreich haben sie in derselben Form angebracht. Bis dato gab es scheinbar keine schwereren Unfälle. Die Kleine Zeitung sprach auch mit einer 35-jährigen Seebodenerin, die sich an der Tafel gestoßen hatte, als sie ihrer zweijährigen Tochter nachrannte. Nach dem Aufprall war ihr schlecht und schwindlig und sie konnte nur mit letzter Kraft ihr Kind ins Auto setzten und erst nach einer Pause wegfahren.
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Helmuth Hörnler, Gebietsleiter von Lutz Kärnten, bedauert, dass eine Kundin in die Tafel gerannt ist und verletzt wurde Foto © KLZ/Steiner













