Führung auf dem Golfplatz wechselt
Bernadette Thompson übernimmt auf der Golfanlage Millstätter See mit Monatsbeginn die Geschäftsführung von Franz Daborer.
Es war viel Herzblut dabei und ist es noch immer." Das sagt Franz Daborer (52), Geschäftsführer der Golfanlage Millstätter See, der nun nach drei Saisonen seine Funktion an der 18-Loch-Golfanlage an Bernadette Thompson übergibt.
Thompson kennt die 18-Loch-Golfanlage wie ihre Westentasche - sie ist seit 13 Saisonen im Sekretariat beschäftigt: "Außerdem hat mich Daborer wie bisher keiner seiner Vorgänger in die Geschäftsführung eingebunden. Daher stelle ich mich dieser neuen Herausforderung mit Freuden", sagt Thompson, Mutter von zwei Kindern (sind Clubmeister), und ist mit dem Head-Pro der Anlage, Paul Thompson, verheiratet; die Familie wohnt in Bad Kleinkirchheim. Daborer lacht im Gespräch: "Von einigen unserer Gäste wird Bernadette schon lange als ,Chefin' gerufen."
Thompson will den von Daborer eingeschlagenen Weg fortsetzen: Möglichst viel Jugend für den Golfsport zu interessieren und ihnen regelmäßige Trainings anbieten. Erstmals wird es im nächsten Jahr einen "Golf-Schultag" auf der Millstätter Anlage geben. Ebenso wird sie "ihre" Golfanlage verstärkt auf den bekanntesten Golfmessen in Europa - in Hamburg und Köln - anbieten und so neue Kunden ansprechen. "Als neues Angebot wird eines für ,Jungfamilien bis 30' kommen", blickt Thompson, die in einem Gospelchor in Kleinkirchheim singt, voraus.
Auch Sechsjährige
Daborer blickt mit Stolz auf seine drei Golf-Saisonen zurück: In dieser ist der lang ersehnte Zubau (mit Erweiterung der sanitären Anlagen) beim Golfhaus erfolgt, konnte er die Mitgliederzahl um 20 Prozent erhöhen und das Loch 12 vergrößern. Er führte gemeinsam mit dem Head-Pro das Jugendgolfen ein - schon Sechsjährige erhielten Zugang zum Golfsport, man ging im Winter sogar in die Turnsäle von Volksschulen: "Daraus entwickeln sich auch neue Mannschaften", sagt Daborer zum Hintergrund dieser Umsetzung.
Die Golfanlage Millstätter See zählt mit bis zu 7000 "Green Fees" (aus Tages- und Hotel-Gästen) im Jahr zu den drei größten der zwölf Anlagen (zwei mit nur neun Loch) in Kärnten. Bis zu 25 Personen sind auf der Anlage beschäftigt. Aufgrund der Lage wird von März bis November gespielt - 2010 war der letzte Spieltag gar erst der 7. Dezember!













