Adventmarkt wird gestrafft
Nur noch vier anstatt bisher sieben Tage pro Woche wird der Spittaler Christkindlmarkt geöffnet sein - auf Wunsch der Wirte und Standler.

Foto © SteinerMehr Qualität, dafür verkürzte Öffnungszeiten erwarten heuer die Besucher des Spittaler Christkindlmarktes
Wenn in sechs Wochen der Spittaler Christkindlmarkt eröffnet, wird es einige Neuerungen geben. Die gravierendste sind neue Öffnungszeiten. Anstatt wie bisher sieben Tage pro Woche wird der Markt nur noch von Donnerstag bis Sonntag offen sein.
"Wir sind zu dieser Entscheidung nach einer Besprechung mit Wirten und Standlern gelangt. Montag bis Mittwoch war die Kundenfrequenz für alle Beteiligten nicht zufriedenstellend, der Personaleinsatz war dafür einfach zu hoch", schildert Vizebürgermeister Hartmut Prasch. Voriges Jahr gab es seitens oberitalienischer Kunsthandwerk-Produzenten starkes Interesse in Spittal auszustellen, nur war niemand von ihnen bereit, die ganze Woche zu bleiben. "Mit den neuen Öffnungszeiten erhoffen wir uns eine qualitative Aufwertung des Angebotes am Christkindlmarkt", betont der Spittaler Kulturreferent.
Kooperation mit Schulen
Aufgewertet soll auch das optische Erscheinungsbild werden. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde dafür die Aufstockung des Advent-Budgets von 75.000 auf 90.000 Euro beschlossen. "Die Markthütten, die voriges Jahr eigens für den Christkindlmarkt vom Bauhof der Stadt gebaut wurden, werden gefärbelt. Die Dekoration soll wieder in Zusammenarbeit mit den Spittaler Schulen gestaltet werden und am Schlossbrunnen soll wieder eine ordentliche Bühne errichtet werden. Kurz, der Markt soll was gleichschauen", fasst Prasch die geplanten Schritte zusammen.
Stadtmarketingleiter Gerhard Briggl wird nächste Woche dem Stadtrat den Programmvorschlag und qualitätsfördernde Maßnahmen vorlegen.













