Bahnhof im neuen Kleid
Mallnitz präsentiert sich jetzt ganz im "Nationalpark Hohe Tauern"-Look: Die landschaftlichen Schönheiten der Region begrüßen die Zuggäste.

Foto © SeiwaldDer Bahnhof im neuen Look
Nach einjähriger Umbauzeit und mit einer Investition von 950.000 Euro wurde der Bahnhofsbereich der Nationalparkgemeinde Mallnitz zu einem Schmuckstück gestaltet, die Erweiterung der Park&Ride-Anlage vorgenommen, der Bahnhof und die zweite Zuggarnitur der Tauernbahn-Autoschleuse mit Panoramabildern zum "Nationalparkbahnhof" umgestaltet.
Das Bahnhofsgebäude selbst, welches während der Bauzeit der Tauernbahn vor etwa 100 Jahren entstand, steht unter Denkmalschutz und ist der einzige Bahnhof der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) im Nationalparkgebiet Hohe Tauern zwischen Heiligenblut und Malta. Jetzt ist er der Eintrittsbahnhof zum Nationalpark und das Eingangsportal nach Kärnten.
Noch nicht barrierefrei
Mit den eingefangenen Großpanoramabildern (Großglockner, Hochalm) soll den ankommenden Gästen die Landschaft nähergebracht werden. Bürgermeister Günther Novak konnte viele Ehrengäste, darunter Landeshauptmann Gerhard Dörfler begrüßen. Einziges Manko beim neu gestalteten Bahnhof ist noch ein fehlender Behindertenzugang zu den Bahnsteigen, so der Bürgermeister. Siegfried Moser, Regionalleiter der ÖBB-Infrastruktur AG, sagte, dass derzeit die nötige Frequenz für einen Ausbau fehle. Die Segnung der Bau- und Gestaltungsmaßnahmen nahm Pfarrer Hugo Schneider vor. Musikalisch wurde der Festakt von der Trachtenkapelle Mallnitz (Kapellmeister Josef Striednig) umrahmt. Mit dabei auch Nationalparkdirektor Peter Rupitsch sowie die Altbürgermeister Werner Angermann und Martin Wieser.













