25 Spezialisten bauen ein Haus in der Halle
Mit pulsierendem Leben erfüllt wird die Gabor-Halle: 25 Unternehmer rund um die Themen Bauen und Energie eröffnen im Frühjahr 2012 ein Beratungszentrum. Jetzt ist Baubeginn.

Foto © Marco RieblerIn der Gabor-Halle wird jetzt auch ein Schauraum für Bauen und Energie in Form eines eigenen Hauses errichtet
Man könnte sagen, der Kunde hat die Vorteile eines umfassenden Messebesuches an 365 Tagen im Jahr." So beschreibt Arno Klausner, Geschäftsführer der Firma "Ing. E. Klausner GmbH" jenes Projekt, welches derzeit in einem Teil der Gabor-Halle 2 in Spittal Gestalt annimmt. Klausner, der erst vor wenigen Wochen mit seinem gesamten Heizungs- und Sanitärbetrieb aus der 10.-Oktober-Straße auf das Gabor-Areal gezogen ist, hat ebenfalls einen Teil der 2500 Quadratmeter großen Halle 2 gepachtet.
25 Spezialisten vor Ort
Gemeinsam mit seinen Kollegen von den Spittaler Meisterbetrieben wird nun auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern in dieser Halle ein Beratungszentrum für Bauen und Wohnen (BBE) errichtet. Die Spittaler Meisterbetriebe haben sich in der Kollegenschaft noch zusätzliche Verstärkung geholt und so sind inzwischen 25 Unternehmen aus den Bereichen Bauen, Energie und Wohnen mit je einem Ausstellungsbereich im Beratungszentrum dabei.
Betreut wird das Zentrum von Jürgen Haßlacher, der als Bauingenieur das nötige Fachwissen mitbringt und extra für diese Schlüsselposition aufgenommen wurde.
Arno Klausner: "Das Beratungszentrum wird auf 1000 Quadratmeter Fläche wie ein richtiges Haus aufgebaut. Der Besucher kann verschiedene Bodenbeläge anschauen, er kann sich vor Ort über die diversen Wandaufbauten informieren. Zu Präsentationszwecken kann zum Beispiel ein Wollwärmeschutz aufgeklappt werden, man kann sich die Sanierungsform einer alten Grundmauer anschauen und vieles mehr."
Energie- und Förderberater
Die diversen Fenstermöglichkeiten, Wand- und Bodenheizungen, Haustechnik, eine große Bäderausstellung, Beschattungen und alles, was eben mit Bauen und Energie im weitesten Sinne verbunden werden kann, soll dem Kunden hier anschaulich dargestellt werden. Um das Beratungszentrum mit zusätzlichem Nutzen zu füllen, bietet Michael Mößlacher aus Gmünd, ein Energieberater, der ein Ingenieurbüro für Verfahrenstechnik hat, beim ersten Kundenkontakt gratis eine Beratung an. Klausner, der die Idee für dieses Zentrum hatte: "Wir wollen unseren Kunden ein völlig neues Beratungserlebnis bieten. Sie sollen alle Gewerke an einem Ort vorfinden und jederzeit eine kompetente Auskunft erhalten. In weiterer Folge ist geplant, dass es auch einen Förder-Checkpoint geben wird. Hier soll jeder Interessierte eine auf ihn individuell zugeschneiderte Förderlösung für sein Bauvorhaben erhalten."
Features
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Bild vergrößernArno Klausner (rechts, im Bild mit Jürgen Haßlacher) übersiedelte mit seiner Firma in die Gabor-HalleFoto © Marco Riebler
Arno Klausner (rechts, im Bild mit Jürgen Haßlacher) übersiedelte mit seiner Firma in die Gabor-HalleGrafik © Marco Riebler
Kommentar
Zahlen und Fakten
Zeitplan. Dieser Tage wurde der Startschuss für das Beratungszentrum für Bauen und Energie (BBE) gegeben. Die Entwicklungsagentur Kärnten (EAK), die das Gabor-Areal von der Haselsteiner Privatstiftung gepachtet hat, wird die Haushülle um die 1000 Quadratmeter in der Halle 2 errichten. Weiters werden Leitungen, Estrich und Decke eingezogen sowie ein neues Tor gebaut. Vor Weihnachten sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein. Dann starten die Unternehmer, um ihre Ausstellungsflächen zu gestalten.
Kosten. Die EAK investiert 400.000 Euro, die Unternehmer gemeinsam 300.000 Euro. Der Pachtvertrag mit der EAK läuft über sieben Jahre. Noch können sich Unternehmer diesem Projekt anschließen, im Beratungszentrum für Bauen und Energie sind noch rund 300 Quadratmeter Ausstellungsfläche frei.
Noch frei. Neben dem Beratungszentrum der Unternehmer sind in der 2500 Quadratmeter großen Halle 2 noch rund 800 Quadratmeter frei. Erwin Angerer (Prokurist der EAK): "Diese interessante Fläche wäre noch zu vermieten."












