"Das Wohl unserer Kinder hat Vorrang"
Gmünder FPK-Funktionäre kritisieren Haltung der SPÖ beim Kinderbetreuungszentrum.
GMÜND. Nicht unwidersprochen hinnehmen will der Erste Vizebürgermeister von Gmünd, Claus Faller (FPK), die Aussagen seiner Kollegin Heidemarie Penker (SPÖ) im Bericht der Kleinen Zeitung vom 3. August.
Die Zweite Vizebürgermeisterin und Kindergartenreferentin beklagte sich, dass beim Thema Verlagerung des Gmünder Kindergartens und der Kleinkindergruppe in das mit der Nachbargemeinde Malta geplante "Kinderbetreuungszentrum" in der ehemaligen Volksschule Fischertratten "nicht mit den Eltern gesprochen wurde, es keine öffentliche Diskussion gegeben hat und im Gemeinderat keine Alternativen akzeptiert wurden". Jugendreferent Faller kontert: "Ausgehend von einer Gesamtdiskussion über Kindergarten, -hort, Volks- und Musikschule ist die Situation allen seit zwei Jahren bewusst. Deshalb gab es Gespräche und Variantenprüfungen. Verwunderlich, dass SPÖ und ÖVP von ,zu wenig Zeit zu beraten' sprechen." Gespräche und Prüfungen mit dem Land hätten zudem ergeben, dass ein interkommunales Projekt für Kleinkind- und Kinderbetreuung in Fischertratten wirtschaftlich die beste Variante wäre. Auch Maltas Vizebürgermeister Manfred Aichholzer (FPK) wundert sich über Penker: "Ich verstehe nicht, warum sie nicht sagt, dass alle Fraktionen beider Gemeinden gemeinsam vor Ort waren und konstruktiv über alles gesprochen haben. Bei diesem Thema hat Parteipolitik nichts zu suchen, es geht einzig und allein um das beste Angebot für die Kinder."
Neben der Kostenersparnis für einen Kindergarten-Neubau gibt es auch Fördermittel für einen Ausbau der Volksschule Gmünd mit Integration der Musikschule. HELMUT STÖFLIN














