Logenplatz wird "gestutzt"
Die in Seeboden geplante "Landschaft im See" wird laut Vizebürgermeister redimensioniert und vermehrt auf Eigengrund der Gemeinde gebaut.

Foto © StöflinSkizze: Der Seebodener Logenplatz - eine Landschaft im See, auch für kulturelle Veranstaltungen nutzbar
Viele Fragen werfen die geplanten Promenaden und Logenplätze am Millstätter See auf. So setzte sich auch der Seebodener Axel Huber kritisch mit der "Landschaft im See" im Bereich des Seebodener Blumenparks auseinander und schickte an Bürgermeister Wolfgang Klinar und die Gemeindevorstände drei Fragen zu den Planungs-, Realisierungs- und Erhaltungskosten des Logenplatzes.
Antwort bekam er nur von Horst Zwischenberger, 2. Vizebürgermeister. Da sich Klinar in Urlaub befindet, fragte die Kleine Zeitung beim 1. Vizebürgermeister, Christian Tribelnig, nach, warum Huber keine Antworten bekommen hat. Tribelnig: "Wir haben zu den Logenplätzen so viele Anfragen über E-Mail, Telefon und auch in persönlichen Gesprächen erhalten, dass ich mich an Axel Hubers Fragen im Detail nicht mehr erinnern kann."
"Kosten unakzeptabel"
Insgesamt geht man von acht Millionen Euro für drei Gemeinden aus. "Die Kosten sind völlig unakzeptabel, daher wird die "Landschaft im See" redimensioniert und überwiegend auf Eigengrund der Gemeinde gebaut. Wir wollen nicht so viel Seefläche in Anspruch nehmen, um Pachtkosten zu sparen", betont Tribelnig. In den folgenden Wochen soll das Projekt, das derzeit nur aus Ideen besteht in Seeboden, Millstatt und Radenthein in Workshops mit Mandataren und Touristikern diskutiert werden. Das Ergebnis der Arbeitskreise soll die Grundlage für Gemeinderatsbeschlüsse liefern, derzeit gibt es nur Grundsatzbeschlüsse.













