Hirschkuh "Fiebi" ist der Star der Nockalm
Das Wirte-Ehepaar Leitner zog ein verwaistes Hirschkalb mit dem Fläschchen auf. Den Sommer verbringt das zahme Tier jetzt in den Nockbergen.

Foto © KK/Arno GruberFranz Leitner, Wirt der Steigerhütte, mit "Fibie". Die ein Jahr alte Hirschkuh wurde von Hand aufgezogen
Im Vorjahr ist die Mutter von Fiebi auf der Nockalmstraße von einem Auto angefahren worden. Die Hirschkuh ist verendet", erinnert sich Franz Leitner, Wirt der Steigerhütte im Leobengraben. Der Hüttenwirt, der auch eine Landwirtschaft betreibt, hielt Nachschau bei seinen Rindern, als er das verwaiste, erst zwei Tage alte Hirschkalb entdeckte.
Mit dem Fläschchen aufgepäppelt
Fiebi", wie das kleine Mädchen genannt wurde, hatte Glück. In Hüttenwirtin Gislinde Leitner fand sie rasch eine liebevolle Ersatzmutter. "Das Tier kam zu uns auf den Bauernhof. Bis Weihnachten hat es meine Frau mit dem Fläschchen aufgezogen", erzählt Leitner. "Im Sommer betreiben wir auf der Steigerhütte eine Gastwirtschaft. Das Hirschkalb haben wir mitgenommen." Auf der Alm fühlt sich "Fiebi" sehr wohl. Sie lässt sich von den Gästen streicheln, treibt sich mit den Rindern auf den Weiden herum und unternimmt ab und zu einen Tagesausflug in den Wald. "In der Nacht schläft Fiebi auf der Terrasse der Steigerhütte", freut sich Leitner über sein inzwischen völlig zahmes Findelkind. "Fiebi" hat eine blaue Ohrmarke, damit - so Leitner - "sie nicht ein Jäger irrtümlich erlegt".












