A 10-Spielplatz wird exportiert
Jetzt will auch die Gemeinde Flachau einen Spielplatz auf der Autobahn. Die Idee von Siggi Neuschitzer aus Trebesing, die Einhausung als Freizeitgebiet zu nutzen, macht Schule.
Eine Idee überwindet Berge: Jetzt will auch die Salzburger Gemeinde Flachau einen Spielplatz ihrer derzeit in Bau befindlichen Einhausung an der A 10 Tauernautobahn. Dies sagte Alexander Walcher, Asfinag-Bau-Geschäftsführer anlässlich eines Lokalaugenscheins bei der Autobahn-Einhausung in Trebesing. Mit dabei waren auch Asfinag-Vorstand Alois Schedl, Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Bürgermeister Johann Oberlerchner, Abteilungsvorstand Volker Bidmon (Land Kärnten) sowie der Ideengeber für dieses Naherholungsgebiet Babyhotelier Siggi Neuschitzer.
Pilotprojekt für Lärmschutz
Er war es der vor knapp 20 Jahren die Idee hatte, dass der Ort Trebesing mit einem Tunnel vor dem Autobahnlärm geschützt werden müsste. 2009 wurde die Einhausung Trebesing als zukunftsweisendes Beispiel für gelungenen Lärmschutz in ganz Europa eröffnet. Auf dem Dach der Einhausung, einer rund 2,5 Hektar großen Fläche, entstand ein Kinderspielplatz sowie ein Naherholungsgebiet für Alt und Jung. Dass dieses Beispiel Schule macht, freut Neuschitzer ganz besonders: "Ich bin richtig stolz, dass meine Idee jetzt auch in Salzburg verwirklicht werden könnte."
Spielplatz auch für Flachau
Bürgermeister Thomas Oberreiter aus Flachau bestätigt, dass die Pongauer Gemeinde einen entsprechenden Antrag an die Asfinag als Straßenerhalter gestellt hat: "Unsere Einhausung im Ortszentrum von Flachau ist zirka 500 Meter lang und 40 Meter breit. Im kommenden Herbst wird das Lärmschutzprojekt fertiggestellt sein. Wir möchten dann gerne im Frühjahr 2012 mit der Gestaltung des Daches auf der Einhausung beginnen." Die Einhausung in Trebesing wurde 2007 für den Verkehr freigegeben, die Errichtung kostete rund 20 Millionen Euro.
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FAKTEN
Einhausung. 2007 wurde die Einhausung an der Tauernautobahn bei Trebesing für den Verkehr freigegeben. 2009 wurde der Kinderspielplatz auf dem Dach der Einhausung offiziell eröffnet. Die Kosten für die Einhausung betrugen rund 20 Millionen Euro. Pächter der Grünfläche ist die Gemeinde Trebesing.













