"Nein" zum Verkehrsgipfel
Experten von Land und Bezirkshauptmannschaft nehmen vorerst nicht an Gesprächen zur Verkehrsfreimachung des Spittaler Hauptplatzes teil.
In der Diskussion um eine Verkehrsfreimachung des Hauptplatzes Spittal kommt es morgen (14 Uhr) zum von Bürgermeister Gerhard Köfer angekündigten "Verkehrsgipfel". Daran sollen Mitglieder des Stadtrates, des Bau- und Verkehrsausschusses, Vertreter der Behörden, Polizei und Experten des Landes teilnehmen. "Dabei soll ein umsetzungsfähiges Verkehrskonzept zur Sperre des Hauptplatzes vom 1. Juli bis 3. September erarbeitet werden" - ist in der Einladung zu lesen. Es gibt aber Absagen. So sagt Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler: "Seitens des Landes wird niemand dabei sein. Denn zuerst muss die Stadtführung die Zustimmung der Anrainer entlang der angedachten Umleitungsstrecken vorweisen und endlich ein konkretes Konzept haben. Erst dann wird das Land an den Spittaler Verkehrsgesprächen teilnehmen."
Konkretes?
Außerdem sei laut Dörfler der Einladungsinhalt illusorisch und: "Köfer weiß wohl nicht, wie viel Arbeit in der Erarbeitung eines Verkehrskonzeptes steckt." Abgesagt hat auch Bezirkshauptmann Klaus Brandner: "Für uns ist eine Teilnahme erst dann sinnvoll, wenn die Stadt konkrete Pläne vorlegt."
Gemeinderat Franz Eder (SVP) sieht größte Bedenken in der Umleitung der Verkehrsströme vom Hauptplatz in Bahnhof- und Koschatstraße: "Mich rufen viele Anwohner dieser Strecken an und warnen vor den drohenden Lärm- und Emissionsbelastungen. Der ,Schnellschuss' von Köfer kann nicht funktionieren. Es bedarf für einen autofreien Hauptplatz einer intensiven Vorbereitung - die fehlt völlig."












