Datenleitung im Stollen
Kelag-Monteure verlegen derzeit in einem Stollen der Kraftwerksgruppe Fragant im Mölltal in 2400 Meter Seehöhe ein Lichtwellenleiterkabel.
Eine nicht alltägliche Arbeit erledigen derzeit Mitarbeiter der Kelag Netz GmbH im Bereich der Kraftwerksgruppe Fragant: Sie verlegen ein Lichtwellenleiterkabel durch den zwei Kilometer langen Stollen zwischen den Speichern Hochwurten und Großsee, in 2400 Meter Seehöhe.
Dieser Stollen ist elf Monate im Jahr mit Wasser gefüllt. Derzeit sind die beiden Speicher fast leer, daher kann der Stollen begangen und diese Arbeiten durchgeführt werden. Das Lichtwellenleiterkabel durch den Stollen ist Teil einer Datenleitung zwischen dem Kraftwerk Innerfragant und dem Kraftwerk Zirknitz, es ersetzt ein altes Kupferkabel. Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger: "Diese Verbindung brauchen wir sowohl für den Betrieb der Kraftwerksgruppe Fragant als auch für den Netzbetrieb im Oberen Mölltal." Vom Umspannwerk Zirknitz in der Gemeinde Großkirchheim wird das Obere Mölltal sicher mit Strom versorgt.
Baustelle in Schnee und Eis
Rund 15 Fachkräfte arbeiten derzeit auf der Hochgebirgsbaustelle im Großsee. Eine Baustelle in dieser Seehöhe ist im April eine besondere Herausforderung, hier herrscht noch tiefer Winter: Die Monteure mussten erst die Zufahrt zum Großsee von Schnee räumen. Im Speicher mussten sie sich durch Schnee und Eis arbeiten, um die Baustelle einrichten zu können und mit den Grabungsarbeiten zu beginnen.
In den Speichern Großsee und Hochwurten wird die Datenleitung im Boden verlegt. Hermann Egger: "Im etwa zwei Kilometer langen Stollen zwischen dem Großsee und dem Speicher Hochwurten wird eine Rohrleitung aus Kunststoff verlegt. In dieses Rohr wird der Lichtwellenleiter eingeblasen. Danach können wir wieder mit dem Aufstau des Doppelspeichers Großsee-Hochwurten beginnen."













