Keine Gerichtsverhandlung
Masten-Streit: Parteien vereinbarten Nachdenkpause.
SPITTAL. Das für gestern festgesetzte Zivilrechtsverfahren zwischen T-Mobile und der Stadtgemeinde Spittal wurde abberaumt. Dabei hätte die Schadenersatzklage von 900.000 Euro verhandelt werden sollen, welche T-Mobile wegen eines 2007 gefällten Gemeinderatsbeschlusses gegen die Aufstellung von zwei Handy-masten eingebracht hat. "Wegen intensiver Vergleichsverhandlungen im Hintergrund ruht die Sache für drei Monate. Sollte es zu keiner Einigung kommen, kann jede der Parteien frühestens am 9. Juli einen Fortsetzungsantrag einbringen. In der dreimonatigen Sperrfrist kann auch das Justizministerium das laufende Ermittlungsverfahren wegen Amtsmissbrauchs nicht fortführen", sagt Martin Reiter vom Landesgericht Klagenfurt. Spittals Bürgermeister Gerhard Köfer bestätigt die Nachdenkpause: "Nächste Woche gibt es ein Treffen mit T-Mobile-Technikern, um Handymasten-Ersatzstandorte auszuloten." Laut Konzernsprecher Christian Rothmüller von T-Mobile wird "in der Ruhephase versucht, eine Einigung über weitere Handymasten-Standorte in Spittal zu erzielen". MARGRET KRONHOFER












