Entwarnung nach Lawinenabgang
Am Ankogel, Gemeinde Mallnitz, gab es aufgrund eines Lawinenabgangs Freitagmittag einen Großeinsatz der Bergrettung. Es wurden keine Personen verschüttet. 2010 gab es 372 Einsätze.

Foto © Reuters/Denis Balibouse (Sujet)
Großalarm gab es Freitagmittag im Bereich der Mittelstation am Ankogel. Nach einem Lawinenabgang standen Bergretter, Rotkreuzkräfte, Polizisten und Feuerwehrmänner im Einsatz. Nach drei Stunden akribischer Suche konnte Entwarnung gegeben werden: Es wurden keine Personen verschüttet.
Samstag sieht die Bergrettung Kärnten bei ihrer Landesversammlung am Weissensee auf das Jahr 2010 zurück. Die Zahl der aktiven Mitglieder stieg von 749 auf 776 (insgesamt sind es 955, davon 30 Frauen). Zu 372 Einsätzen wurden die Bergretter gerufen. "Dabei liegt der Schwerpunkt auf Pisten- und Sucheinsätzen", sagt Gernot Koboltschnig, Sprecher des Kärntner Bergrettungsdienstes und Vize-Ortsstellenleiter in Bad Eisenkappel. Klassische Fels- sowie Lawinenbergungen gab es jeweils sieben. Die Hälfte der 6277 Einsatzstunden verbrachten die freiwilligen Helfer mit der Personensuche.
Das Vorurteil, dass hauptsächlich Ausländer in Kärntens Bergen gesucht werden oder verunglücken, kann der erfahrene Bergretter nicht bestätigen. Von 263 in Not geratenden Personen seien 129 Inländer gewesen. 220 Personen mussten verletzt geborgen werden. Elf wurden nur mehr tot aufgefunden.
Was sich die Kärntner Bergrettung für heuer wünscht? "Wir kaufen unsere Ausrüstung immer noch privat. Schön wären endlich fix zugesagte Subventionen."











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