Vereint für den Tourismus
Touristiker wollen Bildung einer vermarktbaren Vollregion für das Nationalparkgebiet. Parallelstrukturen sollen so wegfallen um Geld zu sparen.
Es gibt in diesem Land zu viele Institutionen, die sich mit ein- und demselben beschäftigen. Wir müssen Kompetenzen und damit Geld bündeln. Weniger Kompetenz bei den Gemeinden, mehr überregionale Vermarktung. Und da muss man sich entsprechend unterordnen können, sonst werden wir uns nicht weiterentwickeln", lautete der klare Appell von Landeshauptmann-Stellvertreter und Nationalparkreferent Uwe Scheuch. Mit ihm hatten sich Touristiker und Bürgermeister der Nationalparkregion Hohe Tauern Donnerstag im Moserhof in Penk zu einem "Kamingespräch" getroffen, um die Zukunft der touristischen Vermarktung des Mölltals plus Malta zu besprechen.
Einer für alles
Scheuch: "Gäste brauchen hier nur einen Ansprechpartner, ein Büro, wo sie alles bekommen." In diesem Sinne hatten sich die Touristiker bereits im Vorfeld in einem Workshop für die Bildung einer touristischen Vollregion ausgesprochen, der sich die bestehenden vier Tourismusverbände und die Gemeinden unterordnen sollen. Parallelstrukturen, wie vier verschiedene Webseiten mit jeweils eigenen Buchungsplattformen oder Vierfachauftritte bei Messen, soll es künftig nicht mehr geben. So soll Geld gespart werden, das wiederum sinnvoll in den Tourismus investiert werden kann.
"Jetzt geht es darum, entsprechende Verantwortungsträger zu finden", sagte Scheuch. Dafür wird in den kommenden Wochen in kleineren Kreisen gearbeitet. "Bis zum Sommer soll feststehen, wie genau es weitergeht", sagte Günter Mussnig, der den Touristiker-Workshop geleitet hat.












