Glückliches Ende eines Irrfluges
Haubentaucher "Haubi", hatte sich sich Mitte Dezember bei eisigen Temperaturen in den Nationalpark Hohe Tauern verflogen. Nach einmonatiger Pflege konnte der Vogel wieder freigelassen werden.

Foto © Nationalpark Hohe Tauern Dietmar Streitmaier mit "Haubi"
Am 14. Dezember erreichte der seltene Anruf die Nationalparkverwaltung in Großkirchheim. Rudolf Enne von den Großglockner Bergbahnen meldete einen verletzten Haubentaucher, den er auf über 2600 Höhenmeter am Schareck gefunden hatte. "Einen Haubentaucher zu dieser Jahreszeit auf dieser Höhe ist mehr als ungewöhnlich", sagte Dietmar Streitmaier, Wildtierexperte aus Feldkirchen, der auf Anfrage des Nationalparks die Pflege des Vogels übernahm.
"Das Tier war erschöpft und hatte starke Prellungen an der linken Seite. Alleine wäre der Vogel dort nicht mehr weggekommen und wohl verendet", so Streitmaier weiter.













