Eishockey-Teams aus ganz Österreich trainieren in Spittal
Frühes Eis lockt immer mehr Gäste in die Kunsteishalle. Eis wird energiesparend erzeugt: Abwärme der Eis-Produktion heizt die Drautal Perle auf.
Die im November 2002 eröffnete Kunsteishalle in Spittal wird immer mehr zum Anziehungspunkt für Eishockey-Teams aus ganz Österreich. "Heuer haben sich bereits Teams aus Tirol, Kärnten, der Steiermark und erstmalig aus Niederösterreich für ein mehrtägiges Camp in Spittal angemeldet - abgesehen von zahlreichen Trainingseinheiten von Bundesligaklubs", freut sich EC-Obmann Erich Schimek, der für Hallenbetrieb und Eisvermietung für die Stadtgemeinde zuständig ist.
Die Camp-Teilnehmer bringen allein im Herbst schon rund 450 Nächtigungen für die Tourismusstatistik der Stadt Spittal - meist nächtigen die Teams mit rund 25 Personen (Aktive und Begleiter) in der "Goldeck Sports Akademy". Das erste Camp-Team heuer - die Nuaracher Bulls aus St. Ulrich am Pillersee in Tirol - nächtigten im Hotel ErlebnisPost. "Firmenchef Josef Nothegger lockte unser Team nach Spittal und heuer gab es so früh Eis wie noch nie", sagt Teammanager Christoph Nothegger, ein Neffe des aus demselben Ort stammenden und nunmehrigen Hotelier in Spittal. Spielertrainer Reinhold Würtl ist voll des Lobes: "Hier funktioniert alles bestens."
Energiekonzept
Der frühe Eis-Start in der Eis-Sport-Arena ist auch ein Ergebnis des Energiekonzeptes, welches die Stadtgemeinde seit 2008 bei den Sportstädten umsetzt. "Wir haben die Revision des Hallenbades und den Eis-Beginn koordiniert. Denn während des Eisaufbaues nutzen wir bis zu 700 kW Abwärme pro Stunde zum Aufheizen des Wassers in den Becken", sagt Thomas Riebler, Geschäftsführer der "Spittal BetriebsGmbH", in der alle Sportstätten geführt werden.













