Beim Mähwettbewerb wurde Schneid bewiesen
Über 300 Besucher verfolgten das Spektakel "Sense gegen Sense" beim Handmähwettbewerb am 3. Juni in Großkirchheim.

Foto © KK/Lindner"Sense gegen Sende" hieß es in Großkirchheim
Wer zu Fronleichnam in die Mölltaler Gemeinde Großkirchheim kam, konnte sich in einem Punkt sicher sein: Die Mölltalerinnen und Mölltaler haben Schneid. Denn hier greift Mann (und Frau) zur Sense. Anlass war der Mähwettbewerb der Jungen Volkspartei (JVP) Großkirchheim. Über 40 Teilnehmer von Großkirchheim und anderen Kärntner Gemeinden zeigten, dass die Sense im Mölltal noch immer zu den vielgenutzten landwirtschaftlichen Geräten zählt. Ihre Handhabung ist hier auch keine Frage des Alters: So war der jüngste Mäher erst elf Jahre alt, der älteste knapp 70 Jahre.
Gut getengelt und gewetzt
Auch Landtagsabgeordneter Ferdinand Hueter weiß mit der Sense umzugehen: Er mähte die fünf mal zehn Meter große Fläche in 1 Minute und 23 Sekunden. Damit erreichte er die Tagesbestzeit. Der beste Großkirchheimer Mäher war Christian Zirknitzer, der mit einer Zeit von 1 Minute und 41 Sekunden überzeugte. In der Klasse der Frauen entschied Johanna Granegger den Sieg für sich. Eine gut getengelte und gewetzte Sense war diesmal Einiges wert. Für die schnellsten Mäherinnen und Mäher gab es unter anderem einen Hubschrauberrundflug, einen Rasenmäher sowie ein Wochenende auf einer urigen Alm zu gewinnen.
"Das Sensenmähen gehört hier zur Arbeit in der Landwirtschaft. Und die beherrschen die Mölltalerinnen und Mölltaler", freut sich Anni Pichler, Obfrau der JVP und Organisatorin des Wettbewerbs, über die gelungene Veranstaltung. Die 40 Mäher und die über 300 Besucher jedenfalls freuen sich schon auf eine Fortsetzung in den kommenden Jahren.














