"Kleine Prinzen mit großem Herz"
Der Kiwanis Club Spittal ehrte Hanni Glanznig und Werner Steindl, die seit Jahren Beeinträchtigten in Oberkärnten Schwimmtraining bieten.
Die simple Frage "könnten Sie bitte auch ein Schwimmtraining für Behinderte machen" an Werner Steindl im Jahr 1987 und Hanni Glanznig 1988 brachte ihnen eine besondere Arbeit ein, die Freitagabend zur Verleihung des Spittaler Kiwanis-Preises 2010 führte.
Sie trainieren seither im Behindertensportverein Spittal mental und körperlich Beeinträchtigte im Schwimmen. Mit drei Aktiven begannen sie, heute sind es 40: "Wir sind der größte Verein dieser Art in Österreich. Einmalig ist, dass wir unsere Sportler gemeinsam trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen", erklärt Polizist Steindl, dem bei seiner ehrenamtlichen Arbeit "die Stärkung des Selbstbewusstseins" seiner Schützlinge am Herzen liegt. Der Zugang von Sportlehrerin Glanznig "diese Menschen akzeptieren, wie sie sind und sie ihre Beeinträchtigung gar nicht spüren lassen" soll Vorbild für alle sein. Der Kiwanis Club Spittal mit Präsident Dieter Berger zeichnete die beiden mit dem Kiwanis-Preis aus, der mit 3000 Euro fürs Projekt dotiert ist. Der oberste Kiwanier Österreichs, Ernest Schmid, lobte die Preisträger und den Club: "Dieser hat immer Visionen, er ist längst Vorbild in Österreich." Auch Spittals Vizebürgermeister Hartmut Prasch hatte viel Lob parat. Als Laudator fungierte BRG-Direktor Wolfgang Steinhäußer.
Unter den Gästen waren auch Vereinsgründer Reinhold Sabernig, ÖZIV-Obmann Kurt Hofer, Vorjahrespreisträgerin Christine Granig, BSV-Sportler und Staatsmeister Elisabeth Koch, Andrea Guggenberger und Jakob Pirker-Frühauf. Die Feier umrahmten die Talente Manuel Hartweger, Valentina Heilinger (11) und Johannes Buchreiter (10) mit Gitarrenklängen. Als "kleine Prinzen mit großem Herz für Beeinträchtigte" titulierte Hannelore Schachinger aus Gmünd, selbst beeinträchtigt, die Preisträger.













