Ein nachhaltiger Spatenstich
Die Erweiterung der Rotkreuz-Bezirksstelle Spittal wurde gestern offiziell in Angriff genommen. 3,7 Millionen Euro werden in einem Jahr verbaut.
Der Stadt Spittal ist mehrfach großer Dank für die Unterstützung unseres Vorhabens auszusprechen." Das sagte gestern Rotkreuz-Landespräsident Peter Ambrozy beim Spatenstich für den Erweiterungsbau der Rotkreuz-Bezirksstelle.
Die vor 13 Jahren eröffnete Bezirksstelle bietet seit Langem zu wenig Platz für Personal und technisches Gerät. Daher wurde an einer Erweiterung gearbeitet, seitens des Landesverbandes wegen Grundstück und Mittel. "Danke an die Stadtführung fürs Entgegenkommen mit GratisGrundstück und Mitarbeit in der Planung. Mit dem Bau ist die Platznot für die Retter bald vorbei", sagte Ambrozy. Seitens des Roten Kreuzes Spittal war eine Planungsgruppe um Martin Klar für die Ausarbeitung optimaler Abläufe zuständig.
Mehr Aufträge
Spittals Bürgermeister Gerhard Köfer sprach von einem "wertvollen Grundstück, versehen mit einer EKZ-1-Widmung. Aber trotz einiger atmosphärischen Störungen mit dem Landesverband haben wir einen Konsens im Sinne der Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung gefunden. Allerdings hätte ich mir für den Bau mehr Aufträge für Spittaler Firmen erwartet." 3,7 Millionen Euro werden investiert, die Fertigstellung ist für Mai 2011 geplant. Laut Ambrozy erfolgt die Finanzierung ohne Landesfördermittel und Fremdkapital.
Für Bezirksstellenleiter Gerhard Bruckmann bedeutet der Spatenstich "Weiterentwicklung für das Rote Kreuz in der Stadt und im Bezirk, das Projekt ist mit Nachhaltigkeit ausgelegt". Muss es auch sein, weil Transportanfoderungen und -kapazitäten 2009 und heuer bereits wieder um acht Prozent gestiegen sind. Der Erweiterungsbau an der gegenüberliegenden Straßenseite der alten Bezirksstelle ist nur für den Transportbereich konzipiert.
Features
ROTES KREUZ IN SPITTAL
Zu- und Neubau. Die Erweiterung der Bezirksstelle ist dem Rettungs- und Krankentransport vorbehalten. Das Haus wird eine Nutzfläche von 2162 m2 und Plätze für 19 Fahrzeuge haben. Erweiterungen sind möglich.
Kosten. Damit die Rotkreuz-Mitarbeiter und Gerätschaften mehr Platz haben, werden 3,7 Millionen Euro investiert, die Bauzeit soll ein Jahr betragen.
Ortsstellen. Neben der Bezirksstelle gibt es Ortsstellen in Gmünd, Radenthein, Greifenburg, Obervellach und Winklern.













