Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Steiermark-Ausgabe
  • 22. Oktober 2014 03:43 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Wintersperre der Panoramastraßen Ein Star auf Spurensuche in Kärnten Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Spittal Nächster Artikel Wintersperre der Panoramastraßen Ein Star auf Spurensuche in Kärnten
    Zuletzt aktualisiert: 02.01.2010 um 22:38 UhrKommentare

    Ein Spittaler Techniker tüftelt in Kalifornien

    Der Techniker Heinz Lackner lebt seit fast 40 Jahren in Oakland (USA) und arbeitete auch schon für die NASA und Bill Brobeck.

    Ein  Teil der Apparaturen, die für den Beschleuniger gebraucht werden

    Foto © PrivatEin Teil der Apparaturen, die für den Beschleuniger gebraucht werden

    Gutes Brot und anständigen Kaffee aufzutreiben, gestaltete sich für den Spittaler Heinz Lackner zu Beginn seiner Zeit in den USA beinahe als "Mission impossible" und hätte ihm das Auswandern fast versalzen. Aber nur fast: Als Sohn eines Eisenbahners schnappte Lackner als Bub erste Brocken Englisch auf: "Chocolate, please!" war die Phrase, da "die englischen Besatzer damals so nett waren und zweimal am Tag Süßes in der Schule verteilten. Mit 14 hatte ich dann das Glück, die Aufnahme in die HTL für Elektrotechnik in Klagenfurt zu schaffen. Unser Jahrgang trifft sich alle fünf Jahre. 2010 feiern wir unser 45-Jahr-Jubiläum."

    Erste Station: Deutschland

    Nach der HTL musste Arbeit her und "1966 war die wirtschaftliche Lage in Deutschland viel besser als in Österreich. Ein junger Ingenieur konnte sich die Firma aussuchen, die ihm die besten Bedingungen bot. Für mich war das IBM in Mainz. Nur das Essen, vor allem der Kaffee, war Gewöhnungssache."

    In Mainz lernte Lackner auch seine Frau Ginny, eine Amerikanerin, die in Mainz studierte und deren Eltern von dort stammten, kennen, bevor er für zwei Jahre nach San Jose in Kalifornien geschickt wurde. Obwohl das Brot dort unmöglich war und der Kaffee laut Lackner "noch schlechter als in Deutschland" entschied sich der Ingenieur recht schnell, nach Kalifornien auszuwandern, was 1973 auch umgesetzt wurde.

    "Eine Zeit lang arbeitete ich für meinen Schwiegervater, der eine kleine Molkerei betrieb, als Milchmann. Dabei lernte ich zum Glück österreichische Bäcker und italienische Cafés kennen", sagt Lackner, der in seinem Haus selbst schon Brot gebacken hat und Besuchern gern Reindling oder Marillenknödel auftischt. "Gutes Bier, Katschtaler Speck, Most - das geht einem schon ab. Aber jetzt sind's ja nur noch sechs Monate bis zur nächsten Heimreise. Ich hab' das Glück, dass Kärnten nicht nur Heimat, sondern auch ein wunderbares Fleckerl auf der Welt ist. Leider gibt es in Kalifornien viel Armut und Kriminalität. Die Heimat sieht da wie eine heile Welt aus."

    Elektronenbeschleuniger

    Für die NASA wickelte Lackner ein Elektroauto-Projekt ab, arbeitete dann für Bill Brobeck, dem Konstrukteur der berühmten Berkeley Elektron-Proton-Beschleuniger. Dampfbusse, Kohle-Glas-Faser-Schwungräder, das erste amerikanische aufladbare Hybridauto, künstliche Herzen, Spiegel-Kernverschmelzung und die Ikonen-Tastatur für McDonald's (wo Lackner in 40 Jahren nie gegessen hat) sind nur einige Projekte, bevor sich Lackner mit 36 Jahren selbstständig machte. "Ich bin jetzt vor allem mit Erzeugung von Hochspannungsimpulsen, superheller Röntgenstrahlung via Elektronenbeschleuniger und Hochleistungs-Mikrowellen-Radar, das durch Wände ,sehen' kann, beschäftigt."

    CAMILLA KLEINSASSER

    Mehr Spittal

    Mehr aus dem Web

      Bezirkswetter

      • Mittwoch, 22. Oktober 2014
        • Min: 9°C
        • Max: 14°C
        • Nsw.: 55%
        Regenschauer
      • Donnerstag, 23. Oktober 2014
        • Min: 3°C
        • Max: 11°C
        • Nsw.: 55%
        Regenschauer
      • Freitag, 24. Oktober 2014
        • Min: 2°C
        • Max: 12°C
        • Nsw.: 25%
        Wolkig

      Spendenaktion

      KLZ/Susanne Hassler

      Wenn auch Sie für "Kärntner in Not" spenden wollen:

      BKS Bank

      IBAN: AT10 1700 0001 0033 7401

      BIC: BFKKAT2K

      BLZ: 17000

      Trachten in Kärnten und Osttirol

      KLZ/Josef Emhofer, KLZ/Michaela Ruggenthaler

      Ein buntes Nebeneinander von schönen Festtrachten, moderne Designerdirndln und kitschiger Diskontware prägt heute das Bild unserer Trachtenlandschaft. Wir bringen echte Trachten vor den Vorhang.



      Babys aus der Region

      Hochzeiten/Jubiläen

      Leserfotos aus dem Bezirk

      Treten Sie mit uns in Kontakt!

       

      Kärntner des Tages

      "Super Mario" am Drücker
      Kennen Sie auch jemanden, der Besonderes leistet? Dann schreiben Sie uns!
       
      Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
       

      Events der Umgebung

      Sie kennen ein tolles Event? Empfehlen Sie es uns!

      Newsletter bestellen

      Neues auf unseren Seiten, Nachrichten und Events per E-Mail!

       

      Wien-Angebot

      Wir liefern die Regionen- Ausgabe der Kleinen Zeitung nach Wien.

      Wallpaper

       

      Todesanzeigen

      Todesanzeigen aller Bezirke in Kärnten.



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!