Bei Tiroler Ball spielt Lienz Walzer
Jedes Jahr richtet ein anderer Bezirk den traditionellen Tiroler Ball in Wien aus. Für das Jahr 2010 ist die Stadt und der Bezirk Lienz an der Reihe.

Foto © RuggenthalerStadtmusik Lienz mit Kapellmeister Hans Pircher konzertierte 2002 im Festsaal des Wiener Rathauses
Sonnenstadt Lienz grüßt die Walzerstadt Wien". Unter diesem Motto gibt sich die Bezirksstadt von 22. bis 24. Jänner 2010 in der Bundeshauptstadt die Ehre. Jedes Jahr kommt einer der neun Tiroler Bezirke an die Reihe, diesen traditionellen Tiroler Ball im Wiener Rathaus auszurichten. Zuletzt war Lienz 2002 am Zug und sorgte unter anderem mit den Auftritten der Schützen, Ehrensalven und "Lederhosenträger Richard Lugner und seiner "Mausi" in den Wiener Boulevardblätter für Furore.
Diesmal wollen es Lienz-Bürgermeiser Johannes Hibler und Stadtmarketing-Chef Oskar Januschke "seriöser" angehen und auf Lugner und ähnliche schillernde Party-Promis verzichten. "Der Tiroler Ball 2010" soll ein denkwürdiges, gesellschaftliches Ereignis werden", sagte Hibler. Starkes Interesse, den Bürgermeister und dessen Abordnungen nach Wien zu begleiten wird schon aus der Bevölkerung signalisiert. 600 Personen beträgt das Kontingent, das vom Organisator dem Tiroler Bund, den Osttirolern zur Verfügung gestellt wird. Insgesamt werden 2500 Gäste erwartet. Hibler: "Im umfangreichen Rahmenprogramm wollen wir ein modernes, bodenständiges Osttirol präsentieren."
Osttirol - lebt und feiert
240 Akteure aus Schützen, Musikkapellen und Trachtenvereinen sowie 170 ausgewählte Ehrengäste aus dem Bezirk Lienz sollen dafür Sorge tragen. Oskar Januschke: "Die 20-minütige Mitternachtseinlage am Ballabend, wird schöner werden als jedes abgefeuerte Feuerwerk." Einstudiert wird diese Choreographie von Tanzlehrer Sascha Jost im Einklang mit der Plattlergruppe Oberlienz und der Trommlergruppe "Drumartic".
Vor diesem Auftritt am Ballabend (23. Jänner) empfängt am Vormittag Bürgermeister Michael Häupl die "Osttirol"-Botschafter" im Rathaus. "Jeden der mitfahren will, werden wir versuchen mitzunehmen," so Bürgermeister Johannes Hibler. Aus Osttirol wohlgemerkt!














