Ein modernes Haus für alte Steine
In Dellach/Gail wurde das Geoparkzentrum eröffnet. Modernste Technik macht Erdgeschichte erlebbar.

Foto © KronhoferInitiierte Projekt: Christoph Zerza mit Geoparkleiterin Gerlinde Ortner, Hans Peter Schönlaub und Bürgermeisterin Christine Ploner
Ein weltweit einzigartiges Werk, geschaffen von international renommierten Experten." So beschrieb Hans Peter Schönlaub, wissenschaftlicher Berater des "Geoparks Karnische Alpen", das Besucherzentrum in Dellach/Gail bei der Eröffnung Freitagabend. Fünf Millionen Jahre an Erdgeschichte des 1000 Quadratkilometer großen Geoparks sind dort für Besucher erleb- und begreifbar aufbereitet.
Thomas Hofmann von der Geologischen Bundesanstalt in Wien nannte als Rezeptur für den dritten Geopark in Österreich: "Natur, die etwas hergibt, Geologen die diese entdecken und mit dem Funken andere entzünden." Für einen ersten "Funkenflug" sorgte Schönlaub 1968 mit der Dissertation über den "Hohen Trieb". Jetzt will der ehemalige Leiter der Geologischen Bundesanstalt noch die Anerkennung des neuen Geoparks durch die Unesco erreichen. Den Stein für das Regionsprojekt der Hermagorer Gemeinden und Feistritz/Gail brachte Altbürgermeister Christoph Zerza ins Rollen. Dessen Nachfolgerin Christine Ploner begrüßte bei der Eröffnung: Die Pfarrer Josef Schachner und Hans Rapp, Geoparkleiterin Gerlinde Ortner, die Abgeordneten Ferdinand Hueter und Siegmund Astner, die Bürgermeister Vinzenz Rauscher und Walter Hartlieb, Touristiker Kurt Genser und Gabriele Schaumann (Dolomitenfreunde).














