Steiles Geschenk für Alpenverein
Zum 125. Geburtstag der Sektion Hermagor wurde der Weg auf den Gartnerkofel saniert.

Foto © KK/PrivatUmweltbaustelle des Alpenvereins in den Karnischen Alpen: Freiwillige sanierten Weg auf den Gartnerkofel
Der Alpenverein Hermagor unter Obmann Hermann Verderber lud junge Menschen aus Österreich ein, gegen Kost und Quartier, den von Erosionen streckenweise tief ausgewaschenen Weg zum Gartnerkofelgipfel zu sanieren und so zu verhindern, dass die Wanderer durch Umwege die wertvolle Vegetationsdecke weiter zerstören.
Sieben Jugendliche, elf Mitglieder der Sektion Hermagor, Hans Plattner vom gleichnamigen Alpenhof und sieben seiner Gäste sowie zwei Mitarbeiter der Stadt bildeten das Team für die Umweltbaustelle. Sie trugen die schweren Lasten wie Eisenstangen, Hölzer, Bohrmaschine und Werkzeug vom FIS-Lift bis zum Gipfel. Aufgrund der tiefen Erosionsgräben war bald klar, dass auch ein Schreitbagger zum Einsatz kommen musste. Die Feinarbeit wie die Anlegung von Stufen, die Wasserausleitung und Markierung wurde händisch bewältigt. Für das Projekt wurden 600 unentgeltliche Arbeitsstunden geleistet, an die 100 Stufen eingebaut und über 200 Steckeisen zur Abstützung verwendet. Dazu kam die Einbringung von Steinen und Schotter und die Anlegung von Wasserabkehren. Nun stellt sich der Gipfelweg im Jubiläumsjahr - die Sektion Hermagor feiert heuer das 125-Jahr-Bestandsjubiläum in bestem Zustand dar.













