Malta: Ein künstlerischer Wiederaufbau
Gmünder Künstlerin Larissa Tomassetti gestaltet Wandgemälde für neues Gemeindeamt in Malta.

Foto © kk/privatEnde dieser Woche werden die Bauarbeiten beendet, nächste Woche wird das neue Haus bezogen
Wie Phönix wird das neue Gemeindeamt von Malta am 7. August sprichwörtlich aus der Asche steigen. Nachdem es im November 2007 Opfer eines Brandes wurde, wird der Neubau am Freitag abgeschlossen sein. Mit dem Übersiedeln beginnen die sechs Gemeindebediensteten kommende Woche, Ende September ist die feierliche Eröffnung des 1,5 Millionen Euro-Baus vorgesehen. Das Positive daran ist, dass es nun einen multifunktionellen Sitzungssaal geben wird, der bisher im gegenüberliegenden Bankgebäude war.
Demnächst wird auch Kunst ins Gemeindeamt einziehen. Als Siegerin eines Künstlerwettbewerbes zur Gestaltung einer sechs mal vier Meter großen Wand im Eingangsbereich ging die Gmünder Künstlerin Larissa Tomassetti hervor.
Gegenüber dieser Wand steht ein Glas-Würfel, der sich über zwei Geschosse erstreckt. Zum einen erhascht man durch den mit Glas umhüllten Luftraum einen Blick in den Keller, in dem eine neue Nationalpark-Infostelle samt Medienraum untergebracht sein wird, zum anderen in die oberen Verwaltungsräume. Tomassetti wird sowohl die Wand, als auch die Glasfläche mit fotorealistischen Landschaftsmotiven aus dem Maltatal gestalten.
Eine Jury hat diesen Entwurf ausgewählt, der dann einstimmig vom Gemeinderat beschlossen wurde. "Mir hat dieser Entwurf am besten gefallen, weil er der hellste und farbenfrohste war", sagt Bürgermeister Klaus Rüscher.
Features
Gemeindeamt Malta
Brand. Aufgrund eines versteckten Baumangels geriet das Amtshaus in Malta in der Nacht zum 19. November 2007 in Brand. Die sieben Bewohner blieben unverletzt. Dachgeschoss und erster Stock wurden zerstört. Im Erdgeschoss entstanden am Gebäude aus den 1950er-Jahren massive Wasserschäden.
Neubau. Architekt Toralf Fercher plante den Neubau, der im September eröffnet wird.













