Zuletzt aktualisiert: 10.07.2009 um 21:58 Uhr
Galerie mit Skulpturengarten für Gmünd
Ehepaar Schumi will Altstadtgalerie im August eröffnen. Nächstes Ziel ist ein Skulpturengarten.
Vier Architekten präsentierten nun im Zuge eines Wettbewerbs ihre Varianten, wie die Altstadtgalerie von Pauline und Alfred Schumi in der Kirchgasse in Gmünd bald aussehen könnte.
Dem Wunsch angenähert.
Eine Galerie mit einem vorgelagerten Skulpturengarten hatten sich die Schumis vorgestellt. Und der Grazer Architekt Franz Eitzinger kam diesem Wunsch mit seinem Entwurf sehr nahe. Er wurde von der Jury, bestehend aus Ortsbildpflegekommission, Denkmalamt, Stadtarchitekten, Bürgermeister und den Schumis zum Sieger gekürt. "Die alte Mauer vor dem Haus kommt noch weg, sodass sich später dann ein toller Blickfang für alle ergibt, die vom Maltator her in die Stadt kommen und die Sicht auf die Lodron'sche Reitschule frei wird. Aber das ist erst unsere nächste Etappe", sagt Pauline Schumi, die selbst Keramiken herstellt. Mit der Adaptierung des Gartens soll daher erst kommendes Jahr begonnen werden. "Im August wollen wir erst einmal die Galerie im Erdgeschoß mit 100 Quadratmeter Ausstellungsfläche eröffnen", erklärt Schumi.
Neues Kunstzentrum.
An der Fertigstellung wird hart gearbeitet. Hausherr Alfred Schumi ist dabei selbst mit dem Werkzeug unterwegs, macht fast alle Arbeiten selbst: "Ich bin Montageleiter auf einer Baustelle für Kraftwerksbauten - als Ausgleich arbeite ich daheim wieder auf der Baustelle", schmunzelt er. 2007 hatten die Schumis das 500 Jahre alte Gebäude zwischen Lodron'scher Reitschule und Café Rudiferia gekauft - mit dem Traum, dort im Laufe der Zeit ein neues Kunst- und Kulturzentrum mit Ausstellungsräumen für Maler und Bildhauer, Seminarräumen und zwei Garconnieren für Gastkünstler einzurichten.