Kreuz erhielt seinen Segen
Fünf Oberkärntner trugen 200 Kilo schweres Gipfelkreuz von der Göriacher Alm auf's 2432 Meter hohe Hochegg, wo es gesegnet wurde.

Foto © KleinsasserGratzer, Pacher, Köfler, Oberhuber und Kohlmaier vor ihrem Kreuz
Zu einem Gipfel gehört ganz einfach auch ein Kreuz", dachten sich Paul Kohlmaier, Christian Köfler, Björn Pacher, Dietmar Oberhuber und Peter Gratzer und stellten kurzerhand am Hochegg in Eigenregie ein solches Gipfelkreuz auf, das am Sonntag bei einer Gipfelmesse seinen Segen erhielt.
Baumaterial. Von der Idee bis zur Umsetzung im August vergangenen Jahres dauerte es rund zwei Monate. Nachdem von der Göriacher Nachbarschaft als Grundbesitzer die Erlaubnis erteilt worden war, schleppten die fünf jungen Bergfex die Einzelteile des von Oberhuber konstruierten Eisen-Kreuzes von der Göriacher Alm (Gemeinde Lurnfeld) bis auf 2432 Meter Seehöhe. Pacher: "Es gab ursprünglich die Überlegung das rund 200 Kilo schwere Kreuz hinaufzufliegen. Wir haben uns dann aber dagegen entschieden. So ist halt jeder drei Mal schwer beladen hinauf und wieder hinunter. Dazu musste noch Baumaterial - Akkuschrauber, Seile und so weiter - zum Zusammenbauen herauf gebracht werden."
Mühsamer Aufstieg. 800 Höhenmeter wurden dabei jedes Mal in steilem Gelände überwunden. "Drei mühselige Stunden brauchten wir pro Aufstieg. Aber das ist einfach unser Hausberg. Wir waren als Kinder schon oft heroben unterwegs und vorher gab es nur ein Kreuz aus Holzstempeln", erklärt Paul Kohlmaier warum es der Mühe auf jeden Fall Wert war. Sonntag früh nahmen jedenfalls auch rund 30 Wanderer den steilen Aufstieg in Angriff, um der feierlichen Gipfelmesse und Kreuz-Segnung mit Diakon Gerald Wildbahner - trotz leichtem Hagel - beizuwohnen.














