Sie helfen seit 15 Jahren
"pro mente"-Arbeitsprojekte in Kärnten nahmen vor 15 Jahren in Spittal den Anfang. Am Sonntag wurde Jubiläum gebührend gefeiert, neue Aufgaben stehen bevor.

Foto © StöflinChristian Alber (links) mit Natalie und Corinna Toff sowie Astrid Glanzer mit Ehrengästen
Voll des Lobes waren die vielen Ehrengäste über die Arbeit von Richard Dabernig, Leiter der "pro mente"-Arbeitsprojekte in Kärnten, die vor 15 Jahren in Spittal starteten, sowie seinem Team. Mittlerweile sind bereits 80 Personen in den Sparten Copy-Shop, Tischlerei, Gartenarbeiten, Radweg-Pflege, Öko-Box sammeln beschäftigt. Das Jubiläum wurde am Sonntag am Standort Spittal gefeiert: Mit dabei "pro mente"-Obmann Thomas Platz, der kaufmännische Geschäftsführer Paul Streit und - erstmals im Bezirk Spittal offiziell vertreten - der neue Sozial-Landesrat Christian Ragger. Mit dabei auch die Landtagsabgeordneten Alfred Tiefnig und Robert Lutschounig sowie Johann Oberlerchner als Vertreter des Arbeitsmarktservice Spittal.
Neuer Standort Obervellach. Ragger sagte Dabernig zu, für mehr Aufträge vor allem bei der Pflege von Radwegen zu sorgen: Im Bezirk Feldkirchen wird bald gearbeitet, im Lavanttal laufen die Vorbereitungen. Seitens der Stadtgemeinde Spittal war Sozial-Stadtrat Philipp Glanzer bei der Feier. Er versprach Dabernig - nachdem dieser die mangelnde Bereitschaft der Stadtgemeinde zur Zusammenarbeit kritisierte - sich für eine solche einzusetzen. In Obervellach wird "pro mente" Räume im Lagerhaus anmieten. "Wir vermieten unsere ehemalige Werkstätte", erklärte Raiffeisen Ortsobmann Alwin Hofer. "Obervellach wird nach Winklern, St. Stefan im Gailtal, Steinfeld und Gmünd das fünfte dezentrale Arbeitsprojekt sein, das wir im Rahmen von ,Licht ins Dunkel' eingereicht haben. In der Werkstätte können wir kleine Instandsetzungsarbeiten für uns durchführen und sparen uns so den langen Weg nach Spittal", sagte Dabernig.
Features
Pro mente
"pro mente kärnten" ist ein gemeinnütziger Verein, der psychosozial beeinträchtigte Menschen betreut und ihnen Möglichkeiten bietet, in die Arbeitswelt zurückzufinden. In Betreuungs-, Schulungs- und Arbeitsprojekten sind derzeit rund 300 hauptberufliche Mitarbeiter landesweit tätig.












