Aineck: Bagger rollen an
Bewilligung für den Bau einer neuen Kabinenbahn auf das Aineck im Schigebiet Katschberg ist da. Investiert werden knapp elf Millionen Euro.
Darauf haben Katschberg-Fans lange gewartet: Die beiden nicht mehr zeitgemäßen Schlepplifte auf das Aineck (Salzburger Seite) werden durch eine neue Einseilumlaufbahn mit Kabinen für jeweils acht Personen ersetzt.
Geduldsprobe. "Die mühsame Bergfahrt auf den Gipfel konnte nur durch dreimaliges Umsteigen bewältigt werden. Das und die recht betagten Lifte machten den Aufstieg zu einer echten Geduldsprobe, unter 40 Minuten war da nichts zu machen", schildert Josef Bogensperger, Juniorchef der Katschberg-Bergbahnen. Bis zur kommenden Wintersaison soll die neue Kabinenbahn, konstruiert von der Vorarlberger Firma Doppelmayr, fertig sein. "Sie wird zirka 30 Hektar Pisten erschließen, ist 1700 Meter lang und überwindet eine Höhendifferenz von 470 Metern. Die Förderleistung beträgt 2400 Personen pro Stunde", schildert Bogensperger. Im Gipfelbereich des Ainecks wird eine neue Beschneiungsanlage errichtet. Insgesamt werden in diese Modernisierungsmaßnahmen 10,8 Millionen Euro investiert. Ein Teil der Kosten wird durch Fördermittel der Länder Kärnten und Salzburg, dem Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung abgedeckt.
Positive Bauverhandlung. Die Aineck-Lifte wurden 2005 von den Katschberg-Bergbahnen übernommen. Seitdem wurde der Bau einer Kabinenbahn von St. Margarethen ins Auge gefasst. Seit gestern ist nach Überwindung diverser behördlicher Hürden und positiver Bauverhandlung die Baubewilligung da. Die Bagger werden in zwei Wochen anrollen.
Features
Bergbahnen
Aufschwung. Die Katschberg-Bergbahnen haben in den vergangenen Jahren kräftig investiert. 2000 wurden die ersten Beschneiungsanlagen gebaut. Sukzessive wurden Schlepp- durch Sessellifte ersetzt. Gekrönt wird der Modernisierungsschub durch eine Kabinenbahn auf das Aineck.












