Grünes Licht für Rotes Kreuz
Stadt Spittal überlässt Helfern 2700 Quadratmeter Grundfläche für die Erweiterung der Rotkreuz-Bezirksstelle. 80 Parkplätze werden verlagert.
Einstimmig sprachen sich die Spittaler Mandatare Mittwochabend dafür aus, dem Roten Kreuz 2700 Quadratmeter Grund gratis für einen Erweiterungsbau zu überlassen. "Die Rotkreuz-Bezirksstelle ist zu klein, weil die Erfordernisse bei Rettungswesen und Krankentransporten gewachsen sind", so Stadtrat Hans Jörg Gritschacher (BZÖ) in der ersten Sitzung des neuen Gemeinderates. Das Rote Kreuz wird sich in der Ortenburgerstraße erweitern, 4,2 Millionen Euro werden investiert.
Nein im Februar. Wie berichtet, gab es im Februar noch ein "Nein" von Bürgermeister Gerhard Köfer (SPÖ). Am Mittwoch erklärte er seinen Meinungsschwenk: "Ursprünglich bestand die Forderung, dass wir 30 Prozent Baukostenzuschuss leisten sollen. In vier Verhandlungsrunden mit Präsident Peter Ambrozy schafften wir einen Konsens mit dem Grundstück und der Zusage, dass Parkplätze öffentlich bleiben."
Autostellplätze verschwinden. Durch die Rotkreuz-Erweiterung werden am Parkplatz beim Kreisverkehr Koschatstraße etwa 80 Autostellplätze verschwinden. Dafür sind ums alte Hallenbad viele bestehende Parkplätze frei geworden.
Überwachung. Vizebürgermeister Herbert Haupt (BZÖ) regte an, ähnlich wie in anderen Bezirksstädten, auch in Spittal einen Streetworker zu installieren: "Einerseits muss den steigenden Problemen mit der Jugend entgegengewirkt werden, andererseits steuert das Land 50 Prozent der Kosten bei." Erfreut war Haupt darüber, dass "derzeit Vorbereitungsarbeiten gemacht werden für mögliche Video-Überwachungen von kritischen Punkten in der Stadt".














