Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
25. Mai 2013 16:32 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
SAK brillierte beim Angstgegner und ist nah am VSV dran Abofahrten zum Mozarteumsorchester Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Spittal Nächster Artikel SAK brillierte beim Angstgegner und ist nah am VSV dran Abofahrten zum Mozarteumsorchester
Zuletzt aktualisiert: 02.03.2009 um 20:33 UhrKommentare

Wo alles auf den Kopf gestellt wurde

Bürgermeister Jury (Gmünd) stark wie nie, Bürgermeister Eder (Seeboden) zieht sich zurück, Kollege Buchacher (Kirchbach) muss in die Stichwahl.

Hatten gegen erstarkten Bürgermeister Josef Jury (BZÖ, links) keine Chance: Penker (SPÖ) und Obereder (ÖVP)

Foto © PirkerHatten gegen erstarkten Bürgermeister Josef Jury (BZÖ, links) keine Chance: Penker (SPÖ) und Obereder (ÖVP)

Was ist es für ein Gefühl, von der schwächsten Partei "über Nacht" zur stärksten im Gemeinderat zu werden? "Mir ist der Wahlerfolg schon bewusst, aber ich werde jetzt nicht in Jubel ausbrechen und mich über den Verlust meiner beiden Mitstreiter freuen", sagt Gmünds Bürgermeister Josef Jury, der mit dem BZÖ 50,25 Prozent bei den Gemeinderatswahlen eingefahren hat. Das führte zu einer deutlichen Verschiebung der Mandate. Das BZÖ hat fünf zu den bestehenden fünf dazugewonnen. Die SPÖ mit Spitzenkandidatin Heidemarie Penker hat drei von sieben Mandaten verloren. Die ÖVP mit Hans Peter Obereder musste einen Mandatsverlust von zwei auf nunmehr fünf einstecken.

Bestätigung. Als Bürgermeister wurde Jury mit 54,33 Prozent (985 Stimmen) in seinem Amt bestätigt. Und als Draufgabe erreichte das BZÖ in Gmünd bei den Landtagswahlen 50,1 Prozent. "Es wird Spaß, machen, in den nächsten sechs Jahren zu arbeiten", sagt Jury. Er glaubt, dass das BZÖ im Land sowohl das Finanz- als auch das Gemeindereferat für sich beanspruchen wird. "Das ist die perfekte Konstellation, um möglichst viel Geld für sinnvolle Projekte in unsere Kultur- und Künstlerstadt zu bringen", ist Jury zuversichtlich. Seinen Erfolg führt der 46-jährige Abgeordnete zum Nationalrat darauf zurück, dass er in den vergangenen vier Jahren acht große Projekte für die Stadt umsetzen konnte.

Krimi bis zum Schluss. Dass es ein knappes Rennen in Seeboden wird, war von Anfang an klar. Aber, dass es Wolfgang Klinar (ÖVP) im ersten Anlauf gelingen würde, den seit zwölf Jahren amtierenden Bürgermeister Egon Eder (BZÖ) aus dem Amt zu heben, war selbst für Klinar und sein 90-köpfiges Team eine Überraschung. Die Stimmenauszählung war ein Krimi bis zum Schluss. "162 von 250 Wahlkarten-Stimmen gaben schließlich den Ausschlag", schildert der 46-jährige Immobilien-Vermittler, der seinen Wahlerfolg gestern noch gar nicht realisiert hatte. 53,39 Prozent (2093 Stimmen) und ein Plus von drei Mandaten konnte er für sich verbuchen. Eder wurde mit 33,78 Prozent (1324 Stimmen) abgewählt, was für ihn zur Folge hat, dass er sich aus der Politik zurückziehen wird. "Entweder bin ich zu alt, oder ich habe zuviel für die Gemeinde getan. Ich denke, dass sich auch Firmenbelange negativ auf meine Funktion ausgewirkt haben", zieht der Baumeister (65), der seit 1. Jänner in Pension ist, Bilanz.

SPÖ verliert in Kirchbach. Helmut Haas (BZÖ) sorgte nicht nur für Verluste bei der SPÖ in der Bezirksstadt Hermagor. Auch in seiner Heimatgemeinde Kirchbach, wo die Parteienlandschaft auf den Kopf gestellt wurde, wird dem Landtagsabgeordneten ein Teil des BZÖ-Erfolges zugerechnet. Das BZÖ mit Spitzenkandidat Hermann Jantschgi wurde mit sieben Mandaten stärkste Partei. "Haas war als Gemeinderat bei uns tätig und sorgte für gute Kontakte zum Land", sagt Jantschgi, der in der Stichwahl mit Christof Buchacher (SPÖ) den Bürgermeistersessel holen will. Die SPÖ verlor zwei Mandate und stürzte vom ersten auf den dritten Platz ab.

"Bin sehr enttäuscht". Buchacher, seit 20 Jahren Bürgermeister, büßte 21,37 Prozent ein. "Ich weiß noch keine Antwort, ich bin aber sehr enttäuscht. Mein Ziel ist es, jetzt die Stichwahl zu gewinnen", sagt der 61-Jährige. Ein Minus von 5,59 Prozent und ein Mandat fuhr die ÖVP mit Christof Wassertheurer ein. Die FPÖ mit Peter Stefaner als Spitzenkandidat schaffte den Einzug in den Gemeinderat nicht.

ANDREA STEINER, MARTINA PIRKER, MARGRET KRONHOFER

Kommentar

Andrea SteinerFarbenfroh von Andrea Steiner

Bezirkswetter

  • Samstag, 25. Mai 2013
    • Min: 4°C
    • Max: 10°C
    • Nsw.: 50%
    Gewitter
  • Sonntag, 26. Mai 2013
    • Min: 4°C
    • Max: 16°C
    • Nsw.: 55%
    Regenschauer
  • Montag, 27. Mai 2013
    • Min: 6°C
    • Max: 16°C
    • Nsw.: 55%
    Gewitter

Mehr Region in Bild und Ton

Regionale Schwerpunkte im Fokus: Mehr Videos, Fotos, Audios und Hintergrundinfos zu Themen, über die man in den Regionen diskutiert!

Spendenaktion

KLZ/Susanne Hassler

Wenn auch Sie für "Kärntner in Not" spenden wollen:

Spendenkonto: 100 337 401

BLZ: 17.000



Trachten in Kärnten und Osttirol

KLZ/Josef Emhofer, KLZ/Michaela Ruggenthaler

Ein buntes Nebeneinander von schönen Festtrachten, moderne Designerdirndln und kitschiger Diskontware prägt heute das Bild unserer Trachtenlandschaft. Wir bringen echte Trachten vor den Vorhang.

Babys aus der Region

Hochzeiten/Jubiläen

Leserfotos aus dem Bezirk

Treten Sie mit uns in Kontakt!

 

Kärntner des Tages

Sie haben den Dreh raus
Kennen Sie auch jemanden, der Besonderes leistet? Dann schreiben Sie uns!
 
Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
 

Events der Umgebung

Sie kennen ein tolles Event? Empfehlen Sie es uns!

Newsletter bestellen

Neues auf unseren Seiten, Nachrichten und Events per E-Mail!

 

Wien-Angebot

Wir liefern die Regionen- Ausgabe der Kleinen Zeitung nach Wien.

Wallpaper

 

Todesanzeigen

Todesanzeigen aller Bezirke in Kärnten.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang