"Nationalpark wird Modell-Region"
Nationalpark als Impulsgeber?" lautet das Thema der diesjährigen Nationalparkgespräche. Was kann man sich darunter vorstellen?
PETER RUPITSCH: Den Bürgern soll aufgezeigt werden, dass der Nationalpark über seinen Schutzauftrag hinaus wichtige Impulse im Tourismus, in der Landwirtschaft, im Bildungsbereich und in der Jagd geliefert hat. Als größtes Naturschutzgebiet im Alpenraum haben wir zahlreiche TV-Teams in die Region gebracht, ausgerottete Tierarten wieder eingebürgert und Förderanreize geschaffen.
Peter Fercher, Vorstand der Landesplanung Kärnten, wird den Festvortrag halten. Was wird dieser zum Inhalt haben?
RUPITSCH: Er wird die historischen Entwicklungen wie den Goldbergbau im Mölltal umreißen, auf die Anfänge des Tourismus mit der Glockner-Erstbesteigung und der Großglockner-Hochalpenstraße eingehen und Potenziale des Parks erläutern.
Welche Ehrungen wird Nationalpark-Referent Uwe Scheuch vornehmen?
RUPITSCH: Acht bis zehn Persönlichkeiten, die in der zweiten Reihe standen und im Hintergrund viel zur Gründung des Nationalparks beigetragen haben, soll Danke gesagt werden.
Welche Zukunftspläne verfolgt der Nationalpark?
RUPITSCH: Wir wollen uns verstärkt in internationale Forschungsprogramme einklinken und den Nationalpark als Modell-Region für umweltfreundliche Mobilität und Energieformen entwickeln.
Tipp: Nationalparkgespräche, 27. Jänner, 19.30 Uhr, Dorfsaal Heiligenblut













