Heizwerk statt Hallenbad
Spittaler ÖVP will auf altem Hallenbad-Areal ein Fernheizwerk. "Damit kann sich Spittal energiepolitisch modernisieren", sagt Robert Stadler.

Foto © StöflinAlbert Lagger (links) und Robert Stadler: Landwirte könnten Holz für das Fernheizwerk liefern
Das Areal des alten Hallenbades würde sich bestens als Standort für ein Fernheizwerk eignen." Diese Idee verfolgt die Spittaler ÖVP. Robert Stadler, designierter Spitzenkandidat für die Gemeinderatswahlen, sieht dafür viele Argumente: "Nahwärme ist nicht nur ein technisches, sondern auch ein soziales Thema. Da heimische Ressourcen genützt werden, würde vielen das Heizen günstiger kommen. Es würden Arbeitsplätze entstehen, die Bauern hätten einen neuen Absatzmarkt vor der Tür."
Energiekonzept. Gemeinderat Albert Lagger dazu: "Wir haben rund 60 Landwirte im Gemeindegebiet der Stadt. Viele könnten Holz für das Fernheizwerk liefern. In der Organisation würden Arbeitsplätze entstehen." Er selbst verfügt seit 20 Jahren über Erfahrung mit einer kleineren Anlage zu Hause. "Die derzeitigen Stadtpolitiker sprechen zwar von einem Energiekonzept in der Stadt. Doch zu sehen sind nach wie vor nur die unzähligen rauchenden Kamine. Gasheizungen könnte man noch als Alternative erkennen - aber sonst", wundert sich Stadler.
Kaum Anrainerprobleme. Ihm sei bekannt, dass um die Verwendung des alten Badgeländes einige Ideen kursieren. Aber: "Auch Experten sagen, dass dieser Standort ein hervorragend zentral gelegener wäre. Es gäbe kaum Anrainerprobleme, viele Wärmeabnehmer wären relativ nahe, das Leitungsnetz wäre nie extrem lang." Er wisse von Betrieben, die bereit wären, ihre Heizung umzurüsten. Ein großer Rauchfang inmitten der Stadt? Stadler: "Der bekannteste befindet sich in Wien Heiligenstadt, der mit Hundertwasser-Werken verschönert ist."
Features
Details
Foto

So wird das neue Hallenbad aussehenFoto © KK
Foto

In den 70ern war das Freibad eine SensationFoto © KK/Privat
Foto

Landesrat Hans Schober bei der Einweihung 1972Foto © KK/Privat














