AvW will RHI-Beteiligung auf über zehn Prozent erhöhen
Derzeit hält die AvW sechs Prozent. Der Gruppengewinn konnte um 5,9 Prozent auf 11,205 Millionen Euro gesteigert werden.
Die Kärntner AvW-Gruppe möchte die Beteiligung am
börsenotierten Feuerfestspezialisten RHI (Werk in Radenthein) von derzeit 6 Prozent auf
mehr als zehn Prozent erhöhen. Es sei angepeilt dieses Ziel noch heuer
zu erreichen, sagte AvW-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Auer von
Welsbach am Mittwoch im Gespräch mit der APA. Nach eigenen Angaben
zählt die AvW-Gruppe zu den "größten, erfolgreichsten und am
stärksten wachsenden Beteiligungskonzernen" in Österreich.
Verteilung.
Die Beteiligungen der Gruppe verteilen sich auf die Bereiche
Finanz, IT, Rohstoffe sowie Industrie, sagte Auer von Welsbach. Der
Schwerpunkt liege dabei auf "Small Caps" in Österreich, Deutschland,
Asien und Australien. Im Zentrum der Beteiligungsaktivitäten stehe
dabei der IT/Kommunikations-Bereich, erklärte Auer von Welsbach. Die
größte Beteiligung in diesem Bereich ist jene am Wiener
börsenotierten IT-Dienstleister S&T (rund 27 Prozent).
Beteiligungen.
Des weitern ist die AvW-Gruppe etwa an der börsenotierten AvW
Invest AG (74 Prozent), dem heimischen Fondsanbieter C-Quadrat (mehr
als 30 Prozent) und am steirischen Anlagenbauer Binder+Co (27
Prozent) beteiligt. Kleinere Beteiligungen hält AvW unter anderem an
der Hirsch Servo AG (zehn Prozent) und an australischen Minen.
"Günstige Zeit".
Welche Strategien die Gruppe mit den Beteiligungen verfolgt,
wollte Auer von Welsbach nicht verraten. Derzeit sei die Zeit für
Beteiligungen aber "günstig". Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007
hätte die Gruppe "die volatile Situation an den Börsen optimal
genutzt" und die Gewinne konnten "deutlich gesteigert werden",
erklärte der Vorstandsvorsitzende.
Nettogewinn.
Im Vorjahr konnte die Gruppe den Nettogewinn um 5,9 Prozent auf
11,205 (2006: 10,585) Millionen Euro steigern. Der Gewinn vor Steuern
(EGT) sank um 8,8 Prozent auf 13,628 (14,937) Millionen Euro. Dass der
Jahresüberschuss trotz des EGT-Rückgang gesteigert werden konnte,
führte Auer von Welsbach darauf zurück, dass gewisse Positionen
steuerfrei seien.












