Erschwerte Löscharbeiten im steilen Gelände
Der Brand ist im Griff, aber es stehen noch fünf Hubschrauber und 160 Feuerwehr-
leute auf der etwa drei Hektar großen Brandfläche im Mölltal im Einsatz.

Foto © kk/Freiwillige Feuerwehr Rangersdorf und LassnigDas unwegsame Gelände machte die Löscharbeiten noch schwieriger
Auch am Samstag gab es beim Waldbrand im äußerst unwegsamen
Gelände in Stall in Mölltal kein "Brand aus". Einsatzleiter Johann
Zwischenberger: "Nachdem am Freitagabend der Brand im unwegsamen Gelände wieder ausbrach, forderten wir erneut Hubschrauberhilfe an."
Im Einsatz. Am Samstag flogen bis zu fünf Hubschrauber zur etwa drei Hektar großen Brandfläche hoch über der Ortschaft Rakowitzen in der Gemeinde Stall im Mölltal. Neuerlich waren bis zu 160 Feuerwehrleute der Wehren zwischen Obervellach und Mörtschach im Einsatz. "Es ist ein extremes Gelände. Trotzdem haben
wir den Brand im Griff", sagt Kurt Schober, der wie viele seiner
Kollegen im Mölltal kaum ein Auge seit dem ersten Alarm am
Freitag um 2.38 Uhr zugetan hat.
Wärmebildkamera. Am Samstag wurde der Hang mit einer Wärmebildkamera abgeflogen. "Dabei entdeckten wir viele Glutnester ja sogar unter der Erde glühende Wurzelstöcke. Denen wollen wir mit gezielten Wasserabwürfen versuchen Heer zu werden", sagt Zwischenberger. Denn man fürchtet wieder den Wind am späten Nachmittag, der die Flammen erneut anfachen kann.
Vor Ort. Am Vormittag machte sich auch LFK Josef Meschik ein Bild vor Ort und sah die harte Arbeit der Floriani, aber auch deren Erschöpfung. Kein Wunder bei den Löscharbeiten in extrem steilen und von Felsen durchsetzen Hang. Ein zusätzliches Problem ist, dass in diesem Bereich noch immer Schadholz vom Sturm
Paula im Jänner liegt. Eine Mölltaler Forstfirma ist hier bereits
seit einem Monat mit Aufräumarbeiten betraut.
Nicht bekannt.. Die Ursache des Brandes war übrigens auch gestern noch nicht bekannt, ebenso das Schadensausmaß.
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Wasser für die Hubschrauber-LöschungFoto © Stöflin












