Vom Tanzparkett auf den Wiesn-Boden
Wenn Andy und Kelly Kainz auf dem St. Veiter Wiesenmarkt sind, hat Tochter Grace das Sagen.

Foto © KLZ/WeichselbraunNutzen Kelly und Andy Kainz ihre kleine Grace etwa als Tarnung für die eigene Lust auf Süßigkeiten?
Die Kärntner "Dancing Stars" Andy und Kelly Kainz sind bekannt für Schwung und Rhythmus auf dem Tanzparkett. Beim Besuch des St. Veiter Wiesenmarktes gibt aber jemand anderes den Takt vor: Töchterchen Grace (2) weiß ganz genau, was ihr gefällt und was nicht.
Ist ein Fahrgeschäft einmal erblickt, kann Papa Andy nicht "Nein" sagen, wenn der Zeigefinger seiner Tochter auf ein Ziel zeigt und die Augen von Grace mit den Blinklichtern um die Wette funkeln. Als Beifahrerin wird Mama Kelly engagiert. Die gebürtige Engländerin liebt Flohmärkte, doch solche Volksfeste aus ihrem Heimatland kennt sie nicht: "Aber wer weiß, vielleicht kommt auch einmal ein Wiesenmarkt nach England."
Andy ist als waschechter St. Veiter nahe der Wiesn aufgewachsen. "Es war früher Tradition, sonntags mit der Familie auf den Markt zu gehen. Meine Mutter wohnt heute noch dort, und von ihrer Wohnung aus hat man den besten Blick aufs Feuerwerk", sagt Andy. Mit der "School of Dance" waren Andy und Kelly auch heuer bei der Eröffnung des Wiesenmarktes dabei.
Pflicht ist für Familie Kainz der Besuch der Alternativen Wiesn vom Verein Schaubude. "Das Angebot ist toll - die Alternative Wiesn könnte ruhig größer sein", wünscht sich Andy. Grace lässt sich vom Kasperl-Theater verzaubern und geht im Streichelzoo auf Tuchfühlung mit Esel, Zwergziege und Co. "Schau, ein Hendl with Legwarmers (Anm.: Beinwärmer)". Die kärntnerisch-englische Erziehung ist für Grace auch auf der Wiesn Alltag.
Bevor es wieder nach Hause oder in die Tanzschule geht, wird ein Zwischenstopp bei Kosta eingelegt, um Mitbringsel einzupacken: Kokosbusserl, gebrannte Mandeln und Kokoskuppeln kommen traditionell ins Sackerl.
Ein Busserl von Grace für Mama und Papa gibt's obendrauf.















