Die Wiesn wird gestürmt
Organisatoren mit erstem Wiesenmarkt-Wochenende in St. Veit zufrieden. Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun.

Foto © HolzfeindDie neuen Fahrgeschäfte sind zwar sehr gefragt, aber auch auf den alten, wie dem Karussell, ist immer etwas los
Eine Frau liegt auf dem Boden und ist nicht mehr ansprechbar - dieses Bild hat sich am Wochenende den Einsatzkräften auf der St. Veiter Wiesn geboten (die Kleine Zeitung berichtete). "Dass eine Frau von einem Mann so brutal niedergeschlagen wird, ist selbst für uns nicht alltäglich", sagt Ferdinand Schweiger, Kommandant der Polizeiinspektion St. Veit. Die Erhebungen seien noch im Gange. Zusätzlich habe es noch einzelne Sachbeschädigungen gegeben, sagt Schweiger: "Autos wurden zerkratzt und Reifen aufgestochen."
Auch zu einzelnen Verkehrsunfällen mit Leichtverletzten wurde die Polizei gerufen. "Die Unfälle wurden ohne Alkoholeinfluss verursacht. Die Disziplin der Wiesenmarkt-Besucher scheint diesbezüglich nicht so schlecht zu sein", sagt Schweiger, der mit dem bisherigen Verlauf zufrieden ist.
Zu weniger Einsätzen als im Vorjahr wurden die Mitarbeiter des Roten Kreuzes bisher gerufen. "Wir hatten 60 Versorgungen, sieben Personen wurden ins Krankenhaus gebracht", sagt Bezirksrettungskommandant Wolfgang Novak.
1800 Transaktionen
Umsatz- und Besucherzahlen lassen sich laut Marktreferent Rudolf Egger noch nicht abschätzen, man sei aber zufrieden. Neues, wie das Riesen-Karussell, die Wasserbälle im Kinderpark sowie der "Lärchenstadl" und die "Erdinger Urweisse Genusshütte", werde laut Egger sehr gut angenommen. Beim neuen Wiesn-Bankomaten wurden seit Mittwoch 1800 Transaktionen gezählt.












