Fuchspalast bleibt länger zu
Am 15. März ist erste Gläubigerversammlung in Causa Fuchspalast: Masseverwalter arbeitet daran, dass Verwertung schneller über die Bühne geht.
Da weder Masseverwalter, Konkursrichter noch Gutachter Zauberer sind, wird der Fuchspalast noch länger geschlossen sein. Die erste Gläubigerversammlung findet am 15. März statt. Normalerweise müsste man bis dahin warten, um überhaupt die Vermögenswerte aus der Konkursmasse zu kaufen.
"Der bestmögliche Anbieter bekommt den Zuschlag", sagt Barbara Wiesler, Leiterin des Kreditschutzverbandes Kärnten. "Theoretisch könnte den Fuchspalast also jeder erwerben", sagt Masseverwalter Max Verdino. In der Praxis wird aber wohl die Stadt St. Veit die für sie notwendigen Vermögenswerte aus der Konkursmasse kaufen.
Momentan ist also Verdino am Zug. Die Verwertungsmaßnahmen können schon vor dem 15. März eingeleitet werden, wann, kann Verdino noch nicht sagen. Sachverständige sind jetzt beauftragt, die Vermögenswerte zu schätzen: In einer ersten Feststellung hat Verdino diese auf 100.110 Euro festgelegt. "Es herrscht eine besondere Dringlichkeit, es dauert aber seine Zeit. Herausschütteln kann man so etwas leider nicht", sagt Verdino.
Wenn also die Gutachten da sind, kann die Verwertung noch vor dem 15. März eingeleitet werden. Dann wird wohl die Hotel- und Gastronomiebetriebs GmbH, die der in Konkurs befindlichen Activus Vivere Lebensformen GmbH den Fuchspalast verpachtet hatte, das Hotel übernehmen. Die Dienstverhältnisse der 27 Arbeitnehmer werden jetzt aufgelöst. Für sie heißt es dann zittern: Denn Bürgermeister Gerhard Mock hat angekündigt, einen Teil der Arbeitnehmer zu übernehmen. Ein Teil aber wird ohne Job bleiben. Ob der Hotelbetrieb im Fuchspalast überhaupt weiter betrieben werden kann, ist fraglich, das wird vom Konzept abhängen, das die Stadt St. Veit präsentiert.
Ein anderes Konkursverfahren in St. Veit ist auch noch immer nicht abgeschlossen: Das des "PrincS". "Das Verwertungsverfahren läuft noch", sagt Verdino, der auch da Masseverwalter ist. Die Stadt sucht aber schon nach einem Betreiber.








