Mit Umzügen fand Fasching "letzte Ruhe"
Das Ende des Faschings wurde bunt und laut gefeiert, aber auch betrauert. "Ahuauu" klagten die Friesacher Narren. In St. Veit wurde Trauermarsch geblasen.
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Das Narrenvolk trägt seit heute "Trauer" - sprich kein buntes Faschingsgewand mehr. Aber gestern wurde im Bezirk noch einmal so richtig gefeiert. Die größten Umzüge gingen in der Bezirkshauptstadt St. Veit und in Friesach über die Bühne.
Mit einem lauten "Namla, woll woll" begrüßte Moderator Seppi "Ruki Zuki" Rukavina die Narren auf dem St. Veiter Hauptplatz. Der Umzug - organisiert von Konrad Pfandl und Kevin Kahlbacher - war mit 17 Gruppen kürzer denn je, diese hatten dafür ausgefallene Ideen mitgebracht. Nach dem ersten Kärntner Trommlerkorps und Gilde mit Präsident Hannes Pugganig bliesen die Musiker der Blasmusikkapelle Glantal-Liebenfels einen Trauermarsch zu Ehren des "dahinscheidenden" Faschings. Mit fröhlicherer Musik waren deren Kollegen vom Eisenbahnermusikverein Stadtkapelle St. Veit unterwegs. Diese wurden angeführt von den kleinen Tafelträgern Marie-Christin Felsberger und Alina Jantschgi mit Kindergärtnerin Bianca Ringhofer. Und die Glantaler Blasmusiker aus Frauenstein passten ihre Verkleidung dem Kapellmeister an. Sie traten unter der Führung von "Meister" Willi Eder als "Pumuckl" auf. Auch die Nachbargilde Frauenstein mit "Freiherr" Alois Sallinger und "Burgfräulein" Dorothea Klaus durfte nicht fehlen.
Passend zu ihrem Reitverein traten zwei Mitglieder vom "Schoberhof" in Pferdekostümen auf. Echte Pferde hatte dafür Martin Weberitsch mit seiner Reitergruppe dabei. Unters Volk gemischt hatten sich auch Politiker wie die beiden Landtagsabgeordneten Günter Leikam und Klaus Köchl. Und neben Unternehmen der Stadt waren auch Gastronomiebetriebe sowie zwei Perchtengruppen vertreten. Und ein Glas von Murauer in Übergröße bildete den Abschluss des Umzuges.
"Nun steht uns noch der traurigste Moment bevor. Die Gilde muss den Schlüssel wieder an die Untätigkeit übergeben", sagte Rukavina, ehe Herzog Werner I. Kraßnitzer den Stadtschlüssel an Vizebürgermeister Martin Kulmer zurückgab. Anschließend wurde auf dem Hauptplatz weitergefeiert.
Für die kleinen Narren gab es Kinderschminken, Karaoke und Luftballonfiguren bei den "Hits for Kids" sowie ein Ringelspiel, während die "großen" Narren im Festzelt bis zur späten Stunde die närrische "Trauerfeier" fortsetzten.
Ohne Gilde, aber mit Spaß
In Friesach bahnten sich die Narren ohne Gilde, dafür aber unter der Federführung der Stadtgemeinde ihren Weg durch die Wiener Straße auf den Hauptplatz. Angeführt wurde der Umzug von der Stadtkapelle mit Bürgermeister Josef Kronlechner . Den Abschluss bildete die "Schlagloch-GesmbH", der Bauhof. Der Narrengruß "Ahuauu" schallte durch die Stadt. Vor allem Kinder waren auf den Beinen, aber auch die Senioren nahmen am närrischen Treiben teil.











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