Botschafterin für Freude am Alter
Barbara Mödritscher aus Kappel unterstützt EU-Jahr "Aktives Altern und Solidarität".

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Ich habe die Aufgabe, die Ziele des heurigen EU-Jahres für aktives Altern und Solidarität weiterzutragen und bin sehr stolz darüber", sagt Barbara Mödritscher (56) aus Kappel am Krappfeld. Sie wurde vom Bundespräsidenten Heinz Fischer zur offiziellen Botschafterin für dieses Schwerpunktjahr ausgewählt.
Das Ziel ist es, eine Kultur des aktiven Alterns in Europa zu schaffen und den Zusammenhalt der Generationen zu stärken. Mödritscher: "Altern bedeutet sowohl Verlust als auch Gewinn. Wir wollen den Leuten Mut machen, damit sie nicht durch Medienberichte über Pflegenotstand oder schlechte Pensionsaussichten Angst bekommen."
Angst vor Demenz
Laut der ausgebildeten Alterswissenschaftlerin sei es die "Urangst" der Österreicher, dement zu werden: "Wenn ich Leute frage, wie viele der Über-80-Jährigen ihrer Meinung nach Pflegehilfe benötigen, liegen deren Antworten meist weit über dem tatsächlichen Wert von 20 Prozent." Am kommenden Dienstag startet Mödritscher mit ihrer Vortragsreihe "Aktiv Altern - mit Herz, Hirn, Hand und Humor" in St. Salvator.
Erfahrung für ihren Job als Botschafterin bringt die fünffache Mutter durch ihre Arbeit für Senioren beim Katholischen Bildungswerk mit. Im Zuge ihres Projektes "Mitten im Leben - auch im Alter lebendig und selbstbestimmt" werden Gruppenleiter ausgebildet, die mit verschiedenen Projekten Lebensfreude, Selbstständigkeit und Gesundheit der Älteren fördern. Auch in Zukunft will Mödritscher ihrer Arbeit treu bleiben: "Ich möchte nicht mit 60 in Pension gehen."
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Fakten
Barbara Mödritscher (56) hat Pädagogik und bildungswissenschaftliche Psychologie in Klagenfurt sowie Hochschullehrgang "Interdisziplinäre Gerontologie" in Graz studiert.
6. März. Vortrag "Aktiv Altern - mit Herz, Hirn, Hand und Humor": VS St. Salvator, 19. 30 Uhr.








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