Schwere Schäden in den Kärntner Wäldern
Nach ersten Schätzungen wurden mindestens 250.000 Festmeter "flachgelegt". Das Land hat Bundesheer um Unterstützung ersucht.

Foto © Freiwillige Feuerwehr St. Veit/Gail (Symbolfoto)Überall in Kärnten knickten die Bäume wie Streihölzer
Der Sturm hat in Kärnten schwere Schäden in den Wäldern angerichtet. Nach ersten Schätzungen wurden mindestens 250.000 Festmeter "flachgelegt". Besonders stark betroffen sind die
Bezirke St. Veit/Glan, Feldkirchen und Spittal. Das Land Kärnten hat
das Bundesheer um Unterstützung ersucht. Pioniere sollen dabei
helfen, die Zufahrt zu entlegenen Bauernhöfen wieder freizumachen,
sagte Landeshauptmann Jörg Haider (BZÖ) am Montag bei einem
Pressegespräch
St. Veit. Allein im Bezirk St. Veit betrage des Ausmaß des Windbruchs mindestens 100.000 Festmeter, so Haider, im Bezirk Spittal dürfte es noch schlimmer sein. Für den Nachmittag (16.00 Uhr) hat der Landeshauptmann eine Besprechung mit den Bezirkshauptleuten
angesetzt. "Dabei wollen wir uns einen ersten Überblick über das
Ausmaß der Schäden verschaffen", erklärte Haider.
Hilfe. Für die Betroffenen soll es "rasche und unbürokratische Hilfe" geben, die entsprechenden Beschlüsse würden am Dienstag in der Regierungssitzung gefasst werden. Wie hoch der finanzielle Schaden tatsächlich ist, war vorerst nicht abschätzbar, er geht jedoch in die Millionen.













