Denkkünstler peilen Aufstieg an
Die 2. Schach-Bundesliga macht ab Freitag Station am Längsee, die Gastgeber sind hochmotiviert. In der Landesliga feiert St. Veit wichtigen Sieg.
Die Favoriten erweisen sich auch zum Auftakt in die zweite und vorentscheidende Saisonhälfte mit sechs Spielen als harte Nuss: Seriensieger Feffernitz schafft auch in Spielrunde sechs einen vollen Erfolg - diesmal glücklich über Schachmaty Ruden mit 4,5:3,5. Titelrivale Maria Saal bringt Superstar Markus Ragger gegen Kellerkind Spittal zum Einsatz, erarbeitete sich ein mühevolles 6:2. Das reicht jedoch, um zum Leader aufzuschließen. Akut vom Abstieg bedroht ist auch Bad Eisenkappel, diesmal 3,5:4,5 in Lienz (dritter Rang!). Wolfsberg atmet im erweiterten Kellerderby gegen PSV Post Klagenfurt mit einem 5:3 vorerst tief durch. Und auch die Herzogstädter haben maximalen Grund zur Freude: Sie schaffen in einem spannenden Fight gegen "Die Klagenfurter" einen fulminanten Heimsieg. Heben mit den Einzelerfolgen von Marco Dietmayer-Kräutler, "Italo-Import" Ivano Ceschia, Mario Kuess, Heimo Reschun und Daniel Knapp, der auch in der engeren Auswahl zum Sportler des abgelaufenen Jahres 2007 der Kleinen Zeitung steht, auf Position sechs mit 5,5:2,5-Punkten ab. Damit sind wichtige Signale in Richtung sicheren Klassenerhalt gesetzt.
Kiebitze gern gesehen
Diesmal macht die 2. Bundesliga in St. Veit Station. Austragungsort mit drei Kärntner-Derbys als Highlight ist das Stift Längsee. Der Auftakt erfolgt Freitag mit dem Spielbeginn (17 Uhr). Ausrichter St. Veit hat Wolfsberg als Gegner, muss umgehend am Samstag (15) gegen Maria Saal sowie am Sonntag (ab 10) gegen Admira Villach antreten. Kiebitze und Interessierte sind gerne gesehen, denn St. Veit will Rang eins mit einem Zähler Rückstand auf Leader Fürstenfeld anvisieren, um eine kleine Vorentscheidung im Kampf um die höchste Spielklasse herbeizuführen.
Stocklauser Weitensfeld wehrte sich zu Hause heldenhaft gegen Leader SSZ Magistrat Klagenfurt. Muss allerdings etwas überraschend "Board" eins und zwei abgeben, landete damit in einer 3:5-Niederlage, trotz furioser Siege durch Klaus Rabensteiner, Sektionsobmann Franz Tamegger und Julius Steindorfer.














