Tornado-Duo nimmt Olympia ins Visier
Zuvor müssen Hagara/Steinacher die WM-Qualifikation in Neuseeland schaffen. Erste Materialtests verliefen positiv.

Foto © GEPAHagara und Steinacher
Eine Woche vor dem Abflug zur Tornado-Segel-WM nach Neuseeland statteten Roman Hagara/Hans-Peter Steinacher am Dienstag Uhren-Sponsor Jacques Lemans in St. Veit einen Besuch ab: "Auf einem Boot sind nur zwei elektronische Hilfsmittel erlaubt - ein Kompass und eine Uhr."
Letztes Mal Olympia. Dabei verrieten die Doppel-Olympiasieger: "Noch einmal olympische Spiele, dann beenden wir die Tornado-Karriere und steigen auf große Schiffe um. Es gibt bereits Angebote, am Americas Cup teilzunehmen. Das würde uns reizen." Bevor es so weit ist, gilt es die Qualifikation für die Spiele im August in Peking zu schaffen. Daher fliegen die Doppel-Olympiasieger schon so früh nach Neuseeland: "Wir sind zwei Monate dort. Am Ende wartet die WM und damit die Olympia-Qualifikation. Vier Plätze für Qingdao sind noch zu vergeben. Ich gehe davon, dass wir einen erobern."
Materialtests. Um das Ziel zu erreichen, wurden vor Sizilien "viele Materialtests durchgeführt. Der Großteil ist erledigt, nur an den Segeln müssen wir noch feilen". Dafür fuhr Hagara gestern direkt von St. Veit an den Neusiedler See: "Dort werden unsere Segel hergestellt. Bisher machte das Hans Jessenig in Klagenfurt, doch er ist jetzt in Pension gegangen. " Klappt es mit der Quali, schlagen die Zwei im Mai und Juni ihr Quartier in Qingdao auf: "Es ist der einzige Ort, mit diesen Bedingungen. Es gibt ganz wenig Wind oder einen Taifun, dazu eine starke Strömung und sehr hohe kurze Wellen."














